Elektrotechnische Zeitschrift: ETZ, Volume 9 (Google eBook)

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Julius Springer, 1888 - Electrical engineering
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Page 133 - Reihenfolge aus, dass zuerst das Verhältnis des Nadelmagnetismus zum Erdmagnetismus, dann Schwingungsdauer und Dämpfung bei geöffneter Kette beobachtet wurde. Hierauf folgte eine Reihe von abwechselnden Sätzen Dämpfungsbeobachtung mit geschlossener Kette und Vergleichung mit Quecksilber. Dann ein abermaliger Satz Schwingungsdauer und zum Schluss eine zweite Bestimmung des Nadelmagnetismus mit vertauschten Magnetometern. Die beschriebenen Einrichtungen ermöglichten, alle; diese zur absoluten...
Page 179 - Q sin u tg u , wobei c eine Constante ist. Daraus folgt: Also ist die trigonometrische Tangente des Ausschlagswinkels proportional der ersten Potenz der Stromstärke. Die Ablenkung erfolgt immer nur in einem Sinne, unabhängig von der Stromrichtung. Die Empfindlichkeit kann durch geeignete Wahl des Gewichtes Q verändert werden. Bei Aufhören des Stromes wird die bewegliche Rolle durch das Gewicht Q zurückgedreht und legt sich gegen einen die Ruhelage fixirenden Anschlag.
Page 134 - Gruppe 188i5, indem man durch eine Belastung des Magnets mit Messinggewichten die für die Dämpfungsbeobachtungen etwas kleine Schwingungsdauer von 9 auf 14 Secunden brachte. Man überzeugte sich...
Page 179 - Verkleinerung von u wirkt. Wird nun ein Strom von der Intensität i durch beide Rollen des Dynamometers geführt, so dreht derselbe vermittelst electrodynamischer Wechselwirkung die bewegliche Rolle um einen Winkel a, und zwar bei passender Schaltung in solchem Sinne, dass das Gewicht Q gehoben wird. Es tritt Gleichgewicht ein, sobald die mit der Drehung zunehmende Wirkung dieses Gewichtes der electrodynamischen Wirkung gleichkommt. DAS Drehungsmoment der electrodynamischen Kraft wird gemessen durch...
Page 178 - B der Drehaxe, welches halbkreisförmig gekrümmt und mit einer Spitze versehen ist. die genau in der geometrischen Drehaxe liegt und auf einer am isolirten Halter W angebrachten eisernen Pfanne ruht. Die beiden Enden der Axe sind durch zwischengelagerte Hartgummitheile ee von einander isolirt und mit den Drahtenden der beweglichen Rolle verbunden. Zwischen dem oberen Ende der Drehaxe und derjenigen Stelle, an welcher sie aus der festen Rolle heraustritt, ist an ihr bei F eine Schnur und ein gekrümmter...
Page 134 - Quecksilber von 0° gefunden 1887 Mittel 1,0627 Hauptmittel 1,0632. Ich glaube nicht, dass bei der ausführlichen Mitteilung der Arbeit, welche ich der k. Akademie der Wissenschaften bald vorzulegen die Ehre haben werde, eine Aenderung dieser Zahlen eintreten wird. Um die hiesigen Messungen, soweit sie sich auf die Quecksilberwiderstände beziehen, mit anderen zu vergleichen, ist ein Etaion nach England gesandt worden, wo Professor Glazebrook...
Page 134 - ... der Messung des elektrochemischen Aequivalentes mit W. Kohlrausch gebrauchte Tangentenbussole mit dickem Kupferreif1), 1887 der grosse Rahmen von 160 cm Durchmesser zur Bestimmung der Galvanometerconstante verwendet.
Page 178 - ... der Stromstärke aus der Ablenkung direct zu entnehmen, so ist für diesen Fall die nachfolgend beschriebene Einrichtung vielleicht von Interesse. Das Dynamometer wird so aufgestellt, dass die Drehungsaxe der beweglichen Rolle in die Richtung der erdmagnetischen Kraft fällt, und dass also eine Einwirkung des Erdmagnetismus nicht stattfindet. Diese Drehungsaxe besteht aus einem eisernen Stabe, welcher nahe an seinem unteren Ende die bewegliche Rolle trägt und aufwärts durch die feste Rolle...
Page 135 - ... Gussstahl, chemisch reinem (electrolytischem) Eisen und Nickel wächst mit zunehmender Temperatur erst langsam, dann weit schneller als bei nicht magnetisirbaren Metallen bis zu dem Zustand, bei welchem die Magnetisirbarkeit plötzlich verschwindet. In diesem Augenblicke biegt die Widerstandscurve scharf um, und der Widerstand wächst mit weiter zunehmender Temperatur nur noch sehr langsam. Es scheint demnach ein Zusammenhang zwischen Magnetisirbarkeit und electrischer Leitungsfähigkeit dieser...
Page 179 - Dies Loth stellt gleichzeitig den Hebelarm dar, an welchem das Gewicht Q im Sinne einer Verkleinerung von u wirkt. Wird nun ein Strom von der Intensität i durch beide Rollen des Dynamometers geführt, so dreht derselbe vermittelst electrodynamischer Wechselwirkung die bewegliche Rolle um einen Winkel a, und zwar bei passender Schaltung in solchem Sinne, dass das Gewicht Q gehoben wird. Es tritt Gleichgewicht...

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