Zeitschrift für Chemie, Volume 3; Volume 10 (Google eBook)

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Quandt & Händel., 1867 - Chemistry
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Page 509 - ... derselben stammt sicher aus der Galle. In dieser können sie aber in zweierlei Form enthalten sein, entweder nämlich als Salze, oder als Glyceride ; die Glyceride wären dann beim Kochen der Galle mit Barythydrat in die Salze umgewandelt worden. Zur" Entscheidung dieser Frage habe ich frische Rindsgalle durch Abdampfen im Wasserbad concentrirt und den noch flüssigen Rückstand oft mit frischen Portionen Aether geschüttelt, den Aether von der Galle getrennt und abdestillirt. Der Aether hinterliess...
Page 290 - Zuspitzung erscheinen; aus alkoholischer Lösung aber scheiden sich stets blattartige vierseitige, rhombische Tafeln aus, auf denen gewöhnlich gut ausgebildete kleinere compacte Krystalle aufsitzen. Beide Arten von Krystallen haben unter sich gleiche, aber ganz andere Eigenschaften als der Körper, aus dem sie entstanden sind. Sie sind fast unlöslich in allen Lösungsmitteln und verhalten sich gänzlich indifferent.
Page 272 - Mit warmem Wasser zusammengebracht, schieden sich reichlich citronengelbe Flocken aus, die leicht als dieselbe Substanz zu erkennen waren , welche A nur in sehr kleiner Menge geliefert hatte. Sie lösten sich in Wasser fast gar nicht, und konnten auf einem Filter ausgewaschen werden. In der abgelaufenen Flüssigkeit fand sich wie früher etwas Gallussäure. Der gelbe Körper seinestheils liess sich aus verdünntem Alkohol umkrystallisiren, und bestand nach dieser Reinigung aus mikroskopischen Nädelchen.
Page 299 - Geschmacke, leicht löslich in Wasser und Weingeist, schwieriger in Aether, reducirte salpetersaures Silber schon in der Kälte, Platinchlorid beim Erwärmen, färbte mit Kali versetztes schwefelsaures Kupferoxyd braun, eine Lösung von...
Page 460 - In der vom Bleiniederschlage A abgelaufenen Flüssigkeit ist noch eine Quantität von Filixgerbsäure gelöst, die durch Fällen mit basisch-essigsaurem Blei gewonnen werden kann. Sie entging der Fällung durch den Bleizucker, weil zugleich Essigsäure frei wurde, in welcher die Bleiverbindung sehr löslich ist. Behandelt man den Niederschlag B so wie A , so erhält man ganz ähnliche Resultate. Die vom Schwefelblei ablaufende Flüssigkeit war etwas trübe und setzte beim Stehen einen geringen graubraunen...
Page 509 - Schluss ziehen, dass aus der frischen Ochsengalle Essigsäure und Propionsäure gewonnen werden können. Fast alle Forscher schreiben nun die Gegenwart der niedren Glieder der Fettsäurereihe im Darminhalt und in den Fäces der Gährung des Zuckers zu. Nach den mitgetheilten Thatsachen aber kann dies wenigstens nicht die einzige Quelle derselben sein und ein Theil derselben stammt sicher aus der Galle. In dieser können sie aber in zweierlei Form enthalten sein, entweder nämlich als Salze, oder...
Page 267 - Formen sind die des monoklinoedrischen Systems. Aus Alkohol, in dem sie sehr löslich ist, krystallisirt sie in warzigen festen Drusen und Krusten. Sie ist stark sauer, und zersetzt kohlensaure Salze mit Leichtigkeit. Ihre wässerige, noch sehr verdünnte Lösung giebt mit Eisenchlorid eine intensiv grasgrüne Färbung, die auf Zusatz von Soda dunkelroth wird.
Page 489 - Aether gewann ich eine ansehnliche Menge Protocatechusäure. Phloroglucin war nicht gebildet worden. Die Phlobaphene der Farnwurzel, der Ratanhia, der Kastanien , geben aber auch noch diesen Körper bei der Oxydation, und sonach kann man schon zwei Gruppen solcher Substanzen unterscheiden und sie gewissen Verbindungen an die Seite stellen, die sich ebenso verhalten.
Page 298 - Betörtem ückstand mit Wasser, sättigt die wässrige erhaltene Lösung mit kohlensaurem Baryt und versetzt das Filtrat mit einer Lösung von essigsaurem Bleioxyd, so erhält man einen dicklichen, flockigen, weissen Niederschlag, der nach dem Auswaschen, in Wasser vertheilt und durch Schwefelwasserstoff zerlegt, ein Filtrat liefert, welches im Wasserbade abgedampft , wobei sich die Flüssigkeit etwas röthlich färbt, stark glänzende farblose, durchsichtige rhombische Krystalle liefert; bei weiterem...
Page 270 - Salzmasse mit Alkohol ausgezogen wurde. Der Auszug wurde verdunstet, der braune Rest in Wasser gelöst, mit basisch essigsaurem Blei das Fällbare entfernt, das Filtrat mit Schwefelwasserstoff entbleit und im Vacuo eingedampft. Es hinterblieb ein honiggelber Syrup, der jedoch noch viel Aschenbestandtheile enthielt. Der grösste Theil derselben liess sich durch Vermischen mit absolutem Alkohol entfernen.

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