Grundzüge der Anatomie und Physiologie der vegetabilischen Zelle (Google eBook)

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F. Vieweg und sohn, 1851 - Plant cells and tissues - 152 pages
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Page 62 - Kryptogamen. Die Mutterzelle derselben theilt sich nach vorausgegangener Entwickelung von vier, aus der Theilung eines einzigen Kernes hervorgehenden Zellenkernen und gleichzeitiger Resorption desjenigen Kernes, welcher zu ihrer Entstehung Veranlassung gegeben hat, durch Einfaltung ihres Primordialschlauches und allmählige Ausbildung von Scheidewänden (deren es je nach der relativen Lage der.
Page 91 - B. könnten doch die unlöslichen Salzablagerungen in den Zellen für die Ernährung nicht von Nutzen sein, es ginge also viel Säure verloren; die Säuren schienen vielmehr » weit eher die Bedeutung zu haben , Verbindungen, welche für die Pflanzen überflüssig sind , aus dem Kreise der belebten Säfte zu entfernen. « — Auch UNGER, durch das Vorkommen derKryslalle an Orten starken Stoffwechsels geleilel, wendet sich gegen die MuninLiEBio'sche Ansicht (Grundlin.
Page 72 - ... dagegen nicht in der Rinde weiter, sondern treten schon in den kleinen Wurzeln in das Holz über und steigen in diesem durch den Stamm und die Aeste in die Höhe. Der Beweis liegt in zwei Thatsachen. Schneidet man die Rinde einer Pflanze, am Besten eines Baumes ringförmig bis auf das Hol/ durch, so leidet die Zuführung der Säfte zu den über der Wunde gelegenen Theilen der Pflanze keine Unterbrechung; schneidet man dagegen mit möglichster Schonung der Rinde das Holz quer durch, so vertrocknet...
Page 76 - ... sich zu ziehen. Wir werden in der Folge in einer andern Abhandlung näher betrachten, wie sich die Zellen vermittelst dieser löslichen und aufquellenden Substanzen zuerst strotzend mit Wasser anfüllen, und wie dann, indem sie immer noch mehr Wasser anziehen, das was sie in ihrer Höhle nicht mehr beherbergen können, mit einem Theile der gelösten Substanzen als Saft in die benachbarten Spiralröhren hineingedrängt wird, und werden näher die Art betrachten, auf welche mit anscheinend geringen...
Page 111 - Erscheinungen tritt uns enigegen, wenn wir einen Blick auf die Sporen der Algen werfen, wenn gleich auch hier noch keine Zusammenwirkung zweyer Geschlecter vorkommt. Es könnte dieses letztere zwar bey einer Reihe von Algen, bey welchen eine sogenannte Copulation vorkommt, zweifelhaft erscheinen, allein eine nähere Betrachtung dieses Vorgangs lässt doch keine Analogie mit einer geschlechtlichen Zeugung erkennen.
Page 41 - Primordialschlauch) heftet sich in den meisten Fällen an die Zellwandung fest an und kann anfänglich noch unter der Form eines dünnen Ueberzuges, der sich mit Jod gelb färbt, aufgefunden werden, wenn die Zellwand in Schwefelsäure aufgelöst wird; in einzelnen Fällen schien er mir, ohne eine solche feste Verbindung einzugehen, aufgelöst zu werden und vor dem Verschwinden die Form eines unregelmässigen Netzes von faserähnlichen Streifen anzunehmen.
Page 46 - Grosse nach unverändert als eine halbweiche Masse, welche sich mit Jod gelb färbt, also stickstoffhaltig ist. Ob dieselbe gerade Eiweiss ist, wofür sie Treviranus erklärt, mag dahin stehen, wahrscheinlich ist es dagegen, dass es eine ProteYnverbindung ist.
Page 16 - Linie und überschreiten diese letztere Dimension nur selten; ungefähr gleiche Länge erreichen wohl im Allgemeinen die Bastzellen, doch kommen sie in einzelnen Fällen auch von weit bedeutenderer Länge vor, so fand ich sie in einer Palme (einer Species von ^«lru«r/um) 1^",6 bis 2^",L lang.
Page 49 - Desmidium (Nägeli aa O. p. 532); nach v. Mohl (die vegetab. Zelle, 207) verschwindet im Albumen des Palmensaamens gegen die Zeit der Saamenreife das Amylum, und es tritt fettes Oel, zu welchem es ohne Zweifel das Material liefert (v. Mohl), an seine Stelle. Die...
Page 72 - Ende fliesst der Saft von den Blättern zu den untern Theilen der Pflanze durch die Rinde zurück, wie folgende Umstände beweisen. Schneidet man am Stamm die Rinde ringsum durch, so steht das Wachsthum des unterhalb der Wunde gelegenen Theils der Pflanze sogleich still, der Stamm verdickt sich nicht mehr, bei...

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