Politik der Bewegung: Gerhard Schröder als Aussenminister 1961-1966

Front Cover
R. Oldenbourg, 2001 - Foreign ministers - 485 pages
0 Reviews
Gerhard Schroders Amtszeit als Chef des Auswartigen Amts unter den Bundeskanzlern Adenauer und Erhard pragte der Streit zwischen Atlantikern und Gaullisten und die nach der Herstellung des atomaren Gleichgewichts notwendig gewordene Suche nach neuen Wegen in der Deutschland- und Ostpolitik. Der bis heute letzte Aussenminister der CDU suchte durch die Verbindung von Deutschland- und Entspannungspolitik, fur die er den Begriff "Politik der Bewegung" schuf, die Bonner Aussenpolitik an die veranderten internationalen Gegebenheiten der sechziger Jahre anzupassen. Die Errichtung von Handelsvertretungen in Warschau, Budapest, Bukarest und Sofia sollte das Verhaltnis zu den osteuropaischen Staaten verbessern und die DDR im Kreis ihrer Verbundeten isolieren. Die von ihm angeregte "Friedensnote" vom 25. Marz 1966 enthielt das Angebot zum Austausch von Gewaltverzichtserklarungen mit den osteuropaischen Staaten. Vorrangiges Ziel von Schroders politischem Handeln blieb jedoch die Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands. Wahrend Erhard in seinem Aussenminister einen Verbundeten fand, kam es zwischen Schroder und Adenauer schon bald zum Zerwurfnis. Dessen einseitige Parteinahme fur das Frankreich de Gaulles wurde von Schroder, der fur die Schaffung einer "atlantischen Partnerschaft" zwischen den USA und einem europaischen Bundesstaat unter Einschluss Grossbritanniens pladierte, nicht unterstutzt. Aus der Presse: ..". gut geschriebene, stets problemorientierte Untersuchung bundesdeutscher Aussenpolitik." Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.0

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

References to this book

All Book Search results »

Bibliographic information