Oden und elegieen mit erklärenden anmerkungen und einer einleitung von den schriften des dichters, Volume 1 (Google eBook)

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C.H.F. Hartmann, 1827
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Page 259 - Reiz bekränzt; 4 auch hier stand die Natur, da sie aus reicher Hand über Hügel und Thal lebende Schönheit goß, mit verweilendem Tritte, diese Thäler zu schmücken, still. « Sieh den ruhenden See, wie sein Gestade sich, dicht vom Walde bedeckt, sanfter erhoben hat, und den schimmernden Abend in der grünlichen Dämmrung birgt!
Page 262 - Verwesung sein, Der Seele Schatten, Hütte, von Erd erbaut, Und andrer Schauer Trunkenheiten Werden dich dort, wo du schlummerst, wecken. Der Leben Schauplatz, Feld, wo wir schlummerten, Wo Adams Enkel wird, was sein Vater war, Als er sich jetzt der Schöpfung Armen Jauchzend...
Page 235 - Aber süßer ist noch, schöner und reizender, in dem Arme des Freunds wissen ein Freund zu sein! so das Leben genießen, nicht unwürdig der Ewigkeit! Treuer Zärtlichkeit voll, in den Umschattungen, in den Lüften des Walds, und mit gesenktem Blick auf die silberne Welle...
Page 201 - Tränen jenes Lebens, Neben dir stehn, dich mit Namen nennen Und dich umarmen! Dann, o Unsterblichkeit, Gehörst du ganz uns! Kommt, die das Lied nicht singt, Kommt, unaussprechlich süße Freuden!
Page 263 - Über das Grab den erhabnen Weg geh! O du mein Meister, der du gewaltiger Die Gottheit lehrtest! zeige die Wege mir, Die, du da gingst! worauf die Seher, Deine Verkündiger, Wonne sangen. Dort ist es himmlisch! Ach, aus der Ferne Nacht, Folg ich der Spur nach, welche du wandeltest: Doch fällt von deiner Strahlenhöhe Schimmer herab, und mein Auge sieht ihn.
Page 118 - Lorbeerschatten kommen, Und unerschöpflich, vertieft und ernsthaft, Um sich erschaffen. Werdet! - da wurden ihm Lieder! - die sah ich menschliche Bildungen 15 Annehmen! Ihnen haucht...
Page 223 - Heut fühlet er die Krankheit nicht, Dort tragen sie ihn her ! Heil, Heinrich ! Heil dir Held und Mann Im eisernen Gefild ! Sein Antlitz glüht vor Ehrbegier, Und herrscht...
Page 233 - Süße Freude, wie du! gleich dem beseelteren Schnellen Jauchzen des Jünglings, Sanft, der fühlenden Fanny gleich. Schon lag hinter uns weit Uto, an dessen Fuß Zürch in ruhigem Tal freie Bewohner nährt; Schon war manches Gebirge Voll von Reben, vorbeigeflohn.
Page 310 - Sie fühlt' es nicht und schlummerte. Ich sah sie an; mein Leben hing Mit diesem Blick an ihrem Leben: Ich fühlt' es wohl und wußt es nicht. Doch lispelt' ich ihr sprachlos zu Und rauschte mit den Rosenbändern: Da wachte sie vom Schlummer auf. Sie sah mich an; ihr Leben hing Mit diesem Blick an meinem Leben, Und um uns ward's Elysium.
Page 310 - Im Frühlingsschatten fand ich Sie; Da band ich Sie mit Rosenbändern: Sie fühlt' es nicht, und schlummerte. Ich sah Sie an; mein Leben hing Mit diesem Blick an ihrem Leben: Ich fühlt' es wohl, und wußt' es nicht. Doch lispelt' ich Ihr sprachlos zu, Und rauschte mit den Rosenbändern: Da wachte Sie vom Schlummer auf.

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