Zoologische Garten: Zeitschrift für die gesamte Tiergärtnerei, Volume 18 (Google eBook)

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G. Fischer, 1877 - Zoology
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Page 342 - List of the Vertebrated Animals now or lately living in the Gardens of the Zoological Society of London, 1872 Ditto.
Page 266 - Auszüge an sich tragen und nur selten zu behagender epischer Breite sich erheben. So manch bedeutsamer und erfreulicher Zug auch noch in dieser geschwächten Niederschreibung haftet, ist doch fast alles bereits auf die Epimythien zugeschnitten, also nur bloße Verdünnung einer älteren, in größerer Freiheit empfangenen und auferzogenen Tierfabel.
Page 264 - Dieser Vereinbarung zweier in der Wirklichkeit widerstreitender elemente kann die thierfabel nicht entrathen. Wer geschichten ersinnen wollte, in denen die thiere sich bloß wie menschen gebärdeten, nur zufällig mit thiernamen und gestalt begabt wären, hätte den geist der fabel ebenso verfehlt, wie wer darin thiere getreu nach der natur aufzufassen suchte, ohne menschliches geschick und ohne den menschen abgesehene handlung.
Page ix - Der Zoologische Garten. Zeitschrift für Beobachtung, Pflege und Zucht der Thiere. Herausgegeben von der „Neuen Zoologischen Gesellschaft
Page 13 - Wolkenmassen im Osten zusammen, welche gleich einer Mauer bis auf die Erde herabreichten, anfangs in mehrere Partieeu getheilt waren, später aber sich zu einer dichten, den ganzen östlichen Horizont umziehenden Masse vereinigten, welche von Blitzen durchzuckt wurde. Von hier aus wälzten sich dunkle geballte Wolken gegen Nord, West und Süd, so dass allmählich das ganze Firmament bedeckt wurde und sowohl diese Wolken, als auch ungeheure in der Luft schwebende Sandmassen eine Verdunkelung hervorbrachten,...
Page 264 - Totenamt halten und eine Grabschrift setzen. Die Menschen der Fabel stehen nicht an, dem Wolf, der ihre Sprache redet, als er um Aufnahme ins Kloster bittet, die Tonsur zu gewähren, der Bauer...
Page 264 - Einmal sie muß die Tiere darstellen, als seien sie begabt mit menschlicher Vernunft und in alle Gewohnheiten und Zustände unseres Lebens eingeweiht, so daß ihre Aufführung gar nichts Befremdliches hat. Die gemordete Henne wird auf einer Bahre mit Zetergeschrei vor den König getragen, er heißt ihr das Totenamt halten und eine Grabschrift setzen.
Page 266 - Wirkung hervorbringt. Was wir unter dem Namen äsopischer Fabeln begreifen, ist durch so manche Hände gegangen und so ungleich geworden...
Page 266 - Ganze durchblicken läßt, aus dem diese Mythen gerissen wurden. Phädrus gewährt uns die nochmalige Nachbildung Äsops in gemessener, aber unbelebter Sprache, aus der alle Poesie entwichen ist, eine glatte kahle Erzählung, ein wenig labender vierter Aufguß auf die Trebern des alten Mosts.
Page 264 - Bauer läßt sich mit dem Fuchs in förmlichen Vertrag über seine Hühner ein, und erkennt den Löwen im Rechtsstreit mit Tieren als gemeinschaftlichen Richter. Dann aber müssen daneben die Eigenheiten der besonderen tierischen Natur ins Spiel gebracht und geltend gemacht werden.

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