Familieninterne Unternehmensnachfolge im Mittelstand aus erbschaftsteuerrechtlicher Sicht: In Ergänzung grundlegender einkommensteuerlicher Vorschriften. Eine Analyse der optimalen Steuergestaltungsmöglichkeiten anhand eines Beispielunternehmens (Google eBook)

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GRIN Verlag, Apr 21, 2011 - Business & Economics - 146 pages
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„Nach mehr als 33 Jahren Arbeit übergibt (...) Albertus Jürgena (...) seinen Betrieb an seinen Sohn Ingo Jürgena.“ – so die Meldung vom 31.01.2010 der Zeitung „Mein Sonntagsblatt“. Somit gehört dieser Heizungs- und Sanitärbetrieb zu den zahlreichen Unternehmen, die jedes Jahr in Deutschland übertragen werden. Den Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) zufolge werden alleine aufgrund der Unternehmensnachfolgeregelung über 70.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Jahr für Jahr in andere Hände übergeben. Davon werden beinahe 44 % der Unternehmen an Familienangehörige übertragen. Die übrigen Unternehmen werden entweder an die Mitarbeiter bzw. an Fremde verkauft oder mangels Nachfolgeregelung stillgelegt. Die Übertragung des Unternehmens an die nächste Generation kann vielfältig gestaltet werden. Zum einen kann die Übertragung im Todesfall des Eigentümers im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge erfolgen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, noch zu Lebzeiten des Erblassers das Unternehmen im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge an die Erben zu übertragen. Aufgrund der Tatsache, dass die Übertragung des Unternehmens, unabhängig von der Übertragungsart, in Deutschland mit steuerrechtlichen Konsequenzen verbunden ist, stellt sich die Frage nach einer optimalen Steuergestaltungsmöglichkeit. Denn die steuerrechtlichen Konsequenzen der Unternehmensübertragung betreffen nicht nur die Erben, sondern, je nach Übertragungsart und Zeitpunkt, auch den Erblasser selbst. Aus diesem Grunde sollte bei der Ermittlung einer optimalen Steuerbelastung nicht nur der Übernehmer des Unternehmens im Mittelpunkt stehen. Vielmehr müssen dabei die Steuerlasten des Übernehmers und Übergebers als Gesamtsteuerlast berücksichtigt und beurteilt werden. Das Ziel dieser Arbeit besteht daher darin, die wesentlichen Übertragungsmöglichkeiten eines Unternehmens zu analysieren und die sowohl aus Sicht des Übernehmers als auch des Übergebers steueroptimalste zu bestimmen. Die Analyse wird anhand eines Beispielunternehmens durchgeführt. Dies ist erforderlich, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse verschiedener Übertragungsalternativen gewährleisten zu können. Dazu wird von einem fiktiven Unternehmen ausgegangen, welches auf einen Familienangehörigen übertragen werden soll.
  

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Contents

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13b Abs 1a EStG Abrundung auf volle Abzugsbetrag AEBewAntBV Anschaffungskosten Anteile Basiszinssatz begünstigtes Vermögen Begünstigungen Behandlung beispielsweise Berechnung Beteiligung beträgt betriebsnotwendigen Vermögens Betriebsvermögen Bewertung Bewertungsstichtag Bewertungsverfahren BewG BFH-Urteil BMF-Schreiben BStBl Buchwert Djanani u. a. Ehegatten Einkommensteuer Einkünfte entgeltliche Übertragung Erben Erbengemeinschaft Erbfall Erblasser Erbschaft Erbschaftsteuer ermittelt Ertragswert Ertragswertverfahren EStG Falle der ABC-GmbH Freibetrag freigebigen Zuwendung Gegenleistung gemeinen Wert Gesellschafter gesetzliche Erbfolge Götz u. a. grundsätzlich Höhe Jahr Junges Verwaltungsvermögen Junior Kapitalgesellschaft Kapitalwert Leipold Leistungen Miterben Mitunternehmeranteile Multiplikatorenverfahren Nießbrauchs Nießbrauchsvorbehalt Olzen Personen Personengesellschaft Pflichtteils Rentenerlass Rödl u. a. Satz 1 ErbStG Schenkung Schenkungsbesteuerung Schenkungsteuer Schenkungsteuergesetz somit Sothen in Sudhoff Steuer Steuerbegünstigung Steuerklasse steuerpflichtiger Erwerb Steuersatz Steuerwert stillen Reserven Substanzwert Tabelle Teil-)Betrieb teilentgeltlichen Übertragung Testament unentgeltlich Unternehmen Unternehmensnachfolge Unternehmenswert unternehmerischen Vermögens Veräuße Veräußerung Veräußerungsgewinn Veräußerungskosten vereinfachtem Ertragswertverfahren Verkehrswert Vermächtnis Vermächtnisnehmer Vermögensanfall Verschonungsabschlag Versorgungsfreibetrag Versorgungsleistungen volle 100 Euro Wenzel/Hoffmann 2009b Werte in Euro Wertermittlung Wirtschaftsgüter Zimmermann 2007 Zinsanteil

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