Aus vier Jahrhunderten: Mittheilungen aus dem Haupt-Staatsarchive zu Dresden, Volume 2 (Google eBook)

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B. Tauchnitz, 1858 - Europe
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Page 117 - Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen.
Page 341 - Bericht an die Mitglieder der deutschen Gesellschaft zu Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig.
Page 24 - ... Wege, an jenen Strom brachte. Der Mann war seiner Aufgabe vollkommen gewachsen: es gelang seinen unermüdeten Nachforschungen bis zum Herbste des Jahres 1583, in jenen entlegenen Gegenden Entdeckungen zu machen, die an Reiz und Neuheit denen unseres berühmten Landsmannes Heinrich Barth, im Innern von Afrika, kaum nachstanden. Er entdeckte sogar — Wiesbaden, einen Ort, den man wahrscheinlich als Resultat der Forschungen des wackern Neumann jetzt selbst auf Landkarten findet. Als Beleg theilen...
Page 26 - So ward denn das Schloss zu Ellfeld erwählt. l'eber allen den Ermittelungen und Verhandlungen war aber der Winter herangekommen und erst im Mai 1584, nach Vorbereitungen, die mehr als ein Jahr erfordert hatten, konnte der Churfürst die Reise antreten. Ueber die Begleitung desselben gibt uns das nachstehende „Verzeichniss der Pferde
Page 472 - Elle lang und IV2 Elle breit, erhielt aber gleichzeitig von ihrer Dienstherrin einen Schlag aufs Kreuz, so daß sie sich umsah. In diesem Augenblicke entstand ein heftiges Gepolter, das Kästchen aber war verschwunden. In der folgenden Nacht erschien der Geist dem Mädchen wiederum und sagte: „Du bist heute gestört worden, allein du Kriegst es noch. In sieben Jahren Komme ich wieder, es ist niemand als dir beschert, bete fleißig !" Alit diesen Worten nahm das Ätännchen Abschied.
Page 469 - ... Jahre alt. Dieser erschien 14 Tage vor Iohannis ein kleines Männlein mit einem grauen Kopfe und Bart, in ein altes graues Röckchen gekleidet, und eröffnete ihr, daß bei dem Backofen ein Kästchen mit Geld, welches eine alte Frau in Kriegszeiten vergraben, sich befinde und 500 Thaler Geld enthalte. Der Geist forderte sie auf, ihn zu begleiten, um den Schatz zu heben, mit der Bemerkung, sie solle von dem Gelde 50 Thlr. der Kirche zu Elterlein, 50 Thlr. ihrem Dienstherrn geben, die übrigen...
Page 459 - H, der Weg geht darzwischen, da kommt man an die Kannicher, ist ein Wasser, da gehe darüber den Berg hinauf und gehe in den Grund, so kommst Du an einen Stein, der Heuchen, allda geht der Weg vor Dich, den gehe nicht, sondern gehe den Weg zur rechten 'Hand ins Gebirge hinunterwärts, so kommst Du auf einen Stein, der heißt das Kostmaul, gehet aber gar zusammen, gehe darnach einen guten Armbrustschuß weit, so findest Du den Weg II, unter dem Fluß noch und ein Flüßlein noch ein Steinwurf weit...
Page 23 - Vorzug einräumen zu müssen; doch wünschten sie zunächst noch genaue Kunde darüber, „ob auch Leute in des Churfürsten Alter (August stand damals im 57. Lebensjahre) solchen Brunnen zumal nüchtern gebraucht und die sonst Wassertrinkens nicht gewöhnt, auch ob man zuvor die Leute nach Nothdurft und genugsam purgiren und reinigen müsse von allerhand überflüssigen Feuchtigkeiten, so in ihren Leibern hin und wieder stecken möchten.
Page 25 - Bleidenstadt das ist ein geistlicher Stift, das habe ich auch besehen, leidt eine grosse halbe .Meile Wegs von Langen Schwalbach, aldo ist auch nichts, dann ein alt verfallen Kloster, darinnen wohnen vier von Adel und liegen ezliche geringe häuser umher. Landgraf Ludwig hat mir ein Städtlein und Schloss verzeichnet, welches Wiesbaden...
Page 40 - Darstellung der Theilnahme der kalenbergischen Landstände an. den durch angeschuldigte Zauberei und Giftmischerei zwischen dem Landesherrn Erich dem Jüngern, -und seiner Gemahlin Sidonia veranlassten Missverständnissen.

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