Alemannia: Zeitschrift für sprache, litteratur und volkskunde des Elsasses und Oberrheins, Volume 16 (Google eBook)

Front Cover
0 Reviews
  

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Popular passages

Page 185 - Wunderwerck könne nachthun, vnbedacht vnd vngeachtet was für ein ende es mit Fausten vnd seines gleichen genommen habe : daß ich geschweige daß die schöne edle kunst, die truckerey, die vns von Gott zu Gutem gegeben, dermaßen zum bösen mißbraucht wird. Daß sey gnug von dem.
Page 185 - Andere eitelkeit lügen vnd teufelsdreck des buchs lasse ich vngereget; diese habe ich darumm angezeigt das michs sehr verdreußt vnd betrübet, wie viele andere ehrliche leute, die wolverdiente hochrhümliche schule, die selige Männer Lutherum Philippum vnd andere dermassen zu sehenden: darumm daß ich auch etwan da studiert habe. Welche zeit noch bey vielen da dieses Zauberers thun in gedechtnuß war. Es ist zwar nicht newe vnd kein wunder das solche...
Page 238 - Schmide' ist ganz abgedruckt in Scheibles Schaltjar III 3ff 155 ff. 485ff usw. XIII 279 Zu Hebel „ein Anderer = Teufel," euphemistisch. In einem Liede auf die Fehde Danzigs mit König Stefan von Polen [1576] in den Altpreuß. Monatsheften Bd. 25, 333 ff (ed. JBolte) lautet Strofe 25: Ade, ade, gy Polenn dit ledtt sy jw gemacht. Der ander soll jw halen in einen leddern sack, dat he jw nicht vorzettel vnter wegen in Nobiskroch usw. XIII 281 ff ist die „Lachende Schule" genannt und eine Variante...
Page 133 - Versmacherei jüngst beehrt worden ist — „es sei ein unschätzbares Überbleibsel aus hohem Alterthum" — „ein unvergleichlich treues Gemälde deutsch-fränkischer Heroenzeit" — vermögen dasselbe zu einer historischen Quelle zu machen. Die Welt gestaltet sich, wie in jedem andern, so auch wohl in dem Kopfe eines Mönchs eigenthümlich; aber die wahre Welt ist nur für die Geschichte, und der Dichter gibt lediglich die seinige, er mag ein guter Dichter sein oder ein schlechter.
Page 41 - Ernst, wai vil schimpfflicher, kurtzweiliger vnd lecherlicher exempel darin sein, damit die geistlichen kinder in den beschlosznen klöstern etwa zu lesen haben, darin sie zu zeiten iren geist mögen erlüstigen vnd ruwen, wan man nit alwegen in einer strenckeit bleiben mag. Vnd auch die vff den schlössern vnd bergen wonen vnd geil sein, erschrockenliche vnd ernstliche ding finden, da von sie gebessert werden. Auch das die predicanten exempel haben, die schlefferlichen menschen zu erwecken, vnd...
Page 194 - Der alt Niemand bin ich genandt. In allen Heusern wol bekandt, Alls was knecht, magd, Hanß groß vnd klein Zerbricht, verleurt vnd aeschert ein, ') Opera ed. Boecking l, 175. 3, 107.
Page 79 - Am Montag kommt die neue Woche Mit des Geschäfts verhaßtem Joche; Des Mittags kürzen mir die Qual Forellen in dem Ruhethal. Am Dienstag winkt zur guten Stunde Lieb Oerlingen aus heiterm Grunde, Und bratet mir — ich glaub...
Page 144 - ... Mitarbeiter in der Wissenschaft; er war ein edler Mensch, ein thätiger, umsichtiger Staatsmann. Welche Freude für einen Vater, ein solcher Sohn ! Und welch' ein Schmerz, ihn zu verlieren ! Centnerschweren Sinn legt eine solche Erfahrung in die Worte : Cum semel occideris et de te splendida Minos Fecerit arbitria Non Torquate genus, non te facundia, non te Restituet pietas. Und doch schätze ich den Mann glücklich, der im kräftigen Mannesalter sterben und vor dem Siechthum langer Krankheit...
Page 33 - J: dhändt in beitel steckha. mui mei Pfleger ist den fro, /:said den: komm bald mier a so!:/ 2. Dstuir vnd alag gib J: giera, wens den nu mit aus kricht wier; aber ist ja gar kui stiera, fuehrt der zauch dsoldada hier, da gauts aa tribuliera, sauffa, friessa vnd durniera, do mues oihr das best eikauffa, tag vnd nacht in feld vmblauffa, reist oihr dhosa, strimpf vnd schue /:vnd kriegt no braff stiess darzue.
Page 47 - Lieber herr, ich bin ain rytter vnd hon ainem grossen kling gedienet, der hat mir sin tochter zü der e geben, vnd aber mit sölichem geding, das ich ir also pflegen vnd hütten sol, das sin kain mäsen noch fleken enpfach, vnd wo sy vngestält oder vngesund wurde, so sol ich min leben verloren hon; ist aber sach, das ich sy also schön vnd wol gestalt behalt, als [213aj er mir sy geben hat, so sol ich mit ir ain erb werden sins küngsrichs. Nun hon ich die tochter genomen mit sölichem geding')...

Bibliographic information