Freuds Beitrag zur Sozialpsychologie des Krieges

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GRIN Verlag, Nov 17, 2008 - Psychology - 20 pages
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Unter dem Vorschlag des Völkerbundes und seines Instituts für geistige Zusammenarbeit in Paris erhält Albert Einstein im Jahr 1932 die Gelegenheit, eine frei zu definierende Thematik mit einer von ihm selektierten Person zu problematisieren. In diesem Rahmen schreibt der Physiker Einstein einen Brief an den Psychoanalytiker Sigmund Freud, in dem er zur Frage stellt, ob es eine Möglichkeit gibt, die Menschen vom Verhängnis des Krieges zu befreien. Freud überschreibt seine Antwort mit der Fragestellung Warum Krieg?. Der gleichnamige Schriftwechsel Einstein-Freud wird 1933 zugleich in deutscher, französischer und englischer Übersetzung in Paris veröffentlicht. Gerade der geschichtliche Zusammenhang mit der Machtergreifung Hitlers in Deutschland unterstreicht die Brisanz der Thematik zum Zeitpunkt der Publikation und damit auch die Bedeutung des Werkes, welche sogar bis in die heutigen Reflexionen der Sozialpsychologie menschlicher Aggressivität und Gewaltbereitschaft hineinreicht: „Diese Anregung erfolgte ohne den leisesten Verdacht, dass die von der Frage „Warum Krieg?“ ausgehende Initiative so radikal ausfallen würde.“ Kapitel II umfasst eine Zusammenfassung der wichtigsten Thesen vom Brief Albert Einsteins. Analog dazu bezieht sich der Abschnitt III auf das Antwortschreiben von Sigmund Freud und enthält einen grundsätzlichen Überblick zu seinen Ausarbeitungen. Im Teil IV wird der Beitrag Freuds zur sozialpsychologischen Kriegstheorie näher beleuchtet und kritisch analysiert. Kapitel V fasst die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit noch einmal zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf die künftige Entwicklung.

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