Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Volume 37 (Google eBook)

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Georg Westermann, 1865 - Philology, Modern
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Page 85 - Holds such an enmity with blood of man, That, swift as quicksilver, it courses through The natural gates and alleys of the body ; And, with a sudden vigour, it doth posset And curd, like eager droppings into milk, The thin and wholesome blood...
Page 94 - And Caesar's spirit, ranging for revenge, With Ate" by his side come hot from hell , Shall in these confines with a monarch's voice Cry "Havoc," and let slip the dogs of war; That this foul deed shall smell above the earth With carrion men , groaning for burial.
Page 143 - Gold und Silber schmilzt aus den alten heiligen Formen; Alles regt sich, als wollte die Welt, die gestaltete, rückwärts Lösen in Chaos und Nacht sich auf, und neu sich gestalten. Du bewahrst mir dein Herz; und finden dereinst wir uns wieder Über den Trümmern der Welt, so sind wir erneute Geschöpfe, Umgebildet und frei und unabhängig vom Schicksal.
Page 94 - In the most high and palmy state of Rome, A little ere the mightiest Julius fell, The graves stood tenantless, and the sheeted dead Did squeak and gibber in the Roman streets...
Page 148 - Aber wer fest auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt sich. Nicht dem Deutschen geziemt es, die fürchterliche Bewegung Fortzuleiten und auch zu wanken hierhin und dorthin.
Page 126 - And nothing can we call our own but death And that small model of the barren earth Which serves as paste and cover to our bones.
Page 262 - O schmölze doch dies allzu feste Fleisch, zerging' und löst' in einen Tau sich auf oder hätte nicht der Ew'ge sein Gebot gerichtet gegen Selbstmord ! O Gott ! O Gott ! Wie ekel, schal und flach und unersprießlich scheint mir das ganze Treiben dieser Welt ! Pfui! pfui darüber! 's ist ein wüster Garten, der auf in Samen schießt! verworfnes Unkraut erfüllt ihn gänzlich.
Page 284 - Blut und Urteil sich so gut vermischt, Daß er zur Pfeife nicht Fortunen dient, Den Ton zu spielen, den ihr Finger greift. Gebt mir den Mann, den seine Leidenschaft Nicht macht zum Sklaven, und ich will ihn hegen Im Herzensgrund, ja in des Herzens Herzen, Wie ich dich hege.
Page 274 - Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt! Das Vorbild der Lebendigen!
Page 281 - Blum' und Hoffnung, der Sitte Spiegel und der Bildung Muster, das Merkziel der Betrachter, ganz, ganz hin — ich sehe die edle hochgebietende Vernunft, mißtönend wie verstimmte Glocken jetzt; dies hohe Bild, die Züge blühender Jugend, durch Schwärmerei zerrüttet', — und doch...

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