Umwandlung eines Personenunternehmens in eine Kapitalgesellschaft: Eine steuerplanerische Analyse nach der Unternehmensteuerreform

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Diplomica Verlag, 2010 - Business & Economics - 88 pages
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Durch die Reform des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG), die Unternehmensteuerreform und die Erbschaftsteuerreform sind die steuerlichen Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen Rechtsformwechsel durchzuführen, erheblich verändert worden. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen diese Rechtsänderungen auf die Vorteilhaftigkeit der einzelnen Rechtsformen zueinander und auf einen potentiellen Rechtsformwechsel haben. Im Rahmen des vorliegenden Buches wird vor dem Hintergrund der veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen die quantitative steuerliche Vorteilhaftigkeit der Umwandlung eines Personenunternehmens in eine Kapitalgesellschaft anhand der Differenzierung von zwei Entscheidungssituationen untersucht. Innerhalb der ersten Entscheidungssituation hat der Entscheider die Entscheidung ein bestehendes Personenunternehmen in eine Kapitalgesellschaft umzuwandeln bereits umumkehrbar getroffen. Für den Entscheider der ersten Entscheidungssituation sind also maßgeblich steuerliche Sondereffekte, die infolge der Umwandlung entstehen, von Interesse. Sie werden anhand von ausgewählten Fallgruppen analysiert. Die zweite Entscheidungssituation ist dadurch gekennzeichnet, dass der Entscheidungsträger den Entschluss ein bestehendes Personenunternehmen in eine Kapitalgesellschaft umzuwandeln noch nicht final getroffen hat. Im Rahmen dieser Entscheidungssituation bezieht der Entscheidungsträger neben den steuerlichen Sondereffekten des reinen Umwandlungsvorganges auch die laufenden Steuerfolgen der unterschiedlichen Rechtsformen mit in den Vorteilhaftigkeitsvergleich ein. Die Analyse der quantitativen Vorteilhaftigkeit innerhalb der zweiten Entscheidungssituation erfolgt wie innerhalb der ersten Entscheidungssituation anhand von ausgewählten Fallgruppen. Nach Analyse der zuvor beschrieben Fallgruppen innerhalb der unterschiedlichen Entscheidungssituationen erfolgt die additive Einbeziehung einer Möglichkeit der Beendigung der eigenen unternehmerischen Betätigung am Beispiel der vorweggenommenen Erbfolge mit in den Vorteilhaftigkeitsvergleich beider Entscheidungssituationen. Es gilt der Rechtsstand Juni 2009.

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About the author (2010)

Verena Weissweiler wurde 1981 in Düsseldorf geboren. Nach Ihrer Berufsausbildung zur Bankkauffrau, entschied sich die Autorin neben dem Beruf ihre fachlichen Qualifikationen im Bereich der Betriebswirtschaftslehre durch ein Studium weiter auszubauen. Den Diplomstudiengang in Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversität in Hagen schloss sie im Jahre 2009 mit dem akademischen Grad Diplom-Kauffrau erfolgreich ab. Beruflich sammelte die Autorin erste Erfahrungen im Privatkundenkreditgeschäft in einer 100%igen Tochtergesellschaft eines international tätigen Bankkonzerns, bevor sie in den Bereich des gewerblichen Kreditgeschäftes wechselte, in welchem sie heute noch als Kreditanalystin für Großkunden im Automobilbereich tätig ist. Praktische Auslandserfahrungen konnte die Autorin in den USA und in den Niederlanden sammeln. Im Verlauf des Studiums entwickelte die Autorin besonderes Interesse an betriebswirtschaftlichen Fragestellungen steuerlicher Art, so dass sie im Hauptstudium ihren Schwerpunkt auf die betriebswirtschaftliche Steuerlehre legte. Dieses besondere Interesse und die Freude an quantitativer Steuerplanung motivierte sie sich der Thematik des vorliegenden Buches zu widmen.

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