Postmoderne Ethnizität und globale Hegemonie

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P. Lang, 2002 - Assimilation (Sociology) - 201 pages
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Diese systematische Studie zur Minderheitenpolitik zeigt Minderheiten als zeitgenossische Resultate des seit zwei Jahrhunderten andauernden massiven Modernisierungs- und Globalisierungsprozesses. Minderheiten sind nur zu verstehen vor dem Hintergrund der jeweiligen Mehrheiten und deren Nationenbildungsprozessen. Das internationale politische System ist eine hierarchische Struktur unterschiedlich bewerteter Souveranitaten, an deren unterem Ende Minderheiten stehen. Postmoderne Ethnizitat ist im Vergleich zur traditionellen Ethnizitat nationaler Minderheiten starker durch Option gekennzeichnet, durch Auswahl aus dem -internationalen kulturellen Supermarkt der Ideen und Identitaten-. Die Weltrevolution der Verwestlichung hat neuerlich eine enorme Beschleunigung erfahren. Minderheitenpolitik bleibt aber Menschenrechtspolitik. Es geht um den grundlegendsten der Anspruche, jenen auf personliche Selbstbestimmung und die autonome Formulierung eigener Werte. Minderheiten in entwickelten Landern stellen durch ihren Bezug auf grossere nationale und transnationale Einheiten gewohnlich nicht mehr die Sezessionsfrage. In den Transformationslandern erweist sich die Minderheitenfrage jedoch als Kernproblem beim Neuaufbau nationaler Identitaten."

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Contents

Genese von Minderheiten
45
Zur Bedeutung von Ethnizität heute
97
Minderheitenpolitik als Kompensation
140
Copyright

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About the author (2002)

Der Autor: Albert F. Reiterer wurde 1948 in Karnten geboren. Er studierte Okonomie, Publizistik und Politikwissenschaft; Habilitation im Fach Politik. Beruflich war er im Verlagswesen, in der amtlichen Statistik sowie im politischen Consulting tatig. Zur Zeit ist der Autor wissenschaftlicher Leiter des CIFEM (Carinthian Institute for Ethnic Minorities) in Villach.

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