Jugenderinnerungen: Handschrift für Freunde, Volume 2 (Google eBook)

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E.Frensdorff, 1907 - Authors, German
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Popular passages

Page 456 - I love the language, that soft bastard Latin, Which melts like kisses from a female mouth, And sounds as if it should be writ on satin, With syllables which breathe of the sweet South, And gentle liquids gliding all so pat in, That not a single accent seems uncouth, Like our harsh northern whistling, grunting guttural, , Which we're obliged to hiss, and spit. and sputter alL...
Page 518 - Sobald ich in Berlin bin, kann ich in der ersten Woche auf festes Einkommen rechnen, weil ich vollgültig Empfehlungen an Nicolai habe...
Page 364 - Dieses Baums Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Gibt geheimen Sinn zu kosten, Wie's den Wissenden erbaut. Ist es ein lebendig Wesen, Das sich in sich selbst getrennt? Sind es zwei, die sidi erlesen, Daß man sie als eines kennt?
Page 51 - Eines Tages sagte Stock : Goethe, meine Töchter wachsen nun heran, was meinst du, worin soll ich die Mädchen unterrichten lassen? In nichts anderem, erwiderte Goethe, als in der Wirtschaft. Laß sie gute Köchinnen werden, das wird für ihre künftigen Männer das beste sein.
Page 54 - Wohnstube und hörten über sich in der Dachkammer die Stimmen der dichtenden Freunde. In kürzeren oder längeren Pausen ertönte ein schallendes Gelächter, zuweilen von sehr vernehmlichem Fußstampfen begleitet. Wenn die Herren um 12 Uhr zum Mittagessen herunterkamen, waren sie äußerst aufgeräumt und sagten mehr als einmal: heute sind die Philister wieder tüchtig geärgert worden!
Page 520 - Ein Werk von solchem Umfange über unser gemeinschaftliches deutsches Vaterland und von solchem Einfluß auf alle Provinzen desselben, wie keine Nation ein ähnliches aufzuweisen hat! Nun erst erfuhr Deutschland, was überall literarisch in ihm vorging. Es lernte sich selbst kennen und kam eben dadurch in nähere Verbindung mit sich selbst. Die Aufgabe war nicht klein und damals ganz neu: berühmte und achtungswerte Männer in allen deutsch redenden Landen zu einer Schrift zu vereinigen, die hundert...
Page 8 - ... würde ich viel zu wenig sagen. Denn auf meinem Lebenswege ist mir niemand begegnet, dem jene Gabe mehr wäre verliehen worden als Ihnen, oder der einen so anhaltenden, so schönen Gebrauch von derselben gemacht hätte. Auch ich und die Meinigen haben davon vergangenen Sommer die wünschenswerthesten Wirkungen erfahren.
Page 7 - Frau, Sie haben mir, verehrte Freundin, seit meinen Jünglingsjahren so viel Gunst und Freundschaft erwiesen, daß ich wohl hoffen darf, Sie werden auch diesmal den Knaben gütig aufnehmen. Beschauen Sie die in diesem Bändchen aufgeführte Bilderreihe mit nachsichtiger Aufmerksamkeit, und sagen mir ein treues Wort, wie sie Ihnen erscheint und was Sie von der Folge erwarten und hoffen. Seit manchen Jahren bin ich Zeuge der schönen Wirkungen, die Ihnen das Vaterland zu verdanken hat, und ich muß...
Page 6 - ... Humor sagte, wenn der Anfang ihr zu schwer werde, so möge sie ihn nur weglassen, und ihm einen Brief ohne Anfang schicken. Bei so vielen freundlichen Beziehungen konnte es nicht fehlen, daß der Aufenthalt der Frau von der Recke in unserm Hause uns alle mit Behagen erfüllte. Sie empfing alle Abend ihre Freunde bei einer Tasse Thee. Obgleich die Unterredung mit ihr sich in einem engen Kreise bewegte, so überströmte doch der Glanz ihrer Persönlichkeit alle ihr näher tretenden mit einer wohlthätigen...
Page 364 - Gingko biloba still standen; er pflückte ein Blatt und sagte: also ungefähr wie dieses Blatt, eins und doppelt!

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