Meklenburgische Jahrbücher, Volume 8 (Google eBook)

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Popular passages

Page 204 - ... einigermaßen beschwichtigen durch die Versicherung, daß das Geschenk so werthlos, wie er wohl meine, für ihn nicht sein werde, und nahm, wenn auch ungläubig, doch neugierig, einige Häuflein mit sich. Und siehe, zu seinem nicht geringen Erstaunen begann das Mitgenommene mit Tagesanbruch zu glänzen wie schönes, blankes Gold, und war auch wirklich Gold.
Page 29 - Minutoli, topographische Uebersicht der Ausgrabungen griechischer, römischer, arabischer und anderer Münzen und Kunstgegenstände, wie solche zu verschiedenen Zeiten in den Küstenländern des baltischen Meers statt gehabt.
Page 204 - Gauden einen Dienst erwiesen. Es begegnet ihr zuweilen, daß sie in der Dunkelheit der Nacht des Weges verfehlt und auf einen Kreuzweg geräth. Kreuzwege aber sind der guten Frau ein Stein des Anstoßes, und so oft sie sich auf einen solchen verirrt, zerbricht sie irgend Etwas an ihrem Wagen, das sie selbst nicht wieder herzustellen versteht. In solcher Verlegenheit kam sie auch einmal zu...
Page 32 - Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde. Herausgegeben von dem Verein für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens durch dessen Directoren Dr.
Page 203 - ... läfst er sich nicht, auch nicht verjagen, tödtet man ihn, so verwandelt er sich am tage in einen stein, der weggeworfen durch unmittelbare gewalt ins haus zurückkehrt und nachts wieder zum hunde wird, dieser hund wimmert und •winselt nun das ganze...
Page 204 - ... und zur Nachtzeit wieder zum Hunde wird. Der lebendig gewordene Hund aber rächt sich nun, wimmert und winselt zum Entsetzen der Menschen das ganze Jahr hindurch, bringt Krankheit und Sterben über Menschen und Vieh, wie Feuersgefahr über das Haus, und erst mit der Wiederkehr der „Twölven" kehrt die Ruhe des Hauses zurück, wenn es bis dahin vor völligem Untergang bewahrt blieb.
Page 202 - Jagdwagen der erschrockenen Mutter. Vier von ihnen übernehmen den Dienst der Rosse, die übrigen umkreisen als Jagdhunde den Wagen. Und fort geht der wilde Zug zu den Wolken hinauf, um dort, zwischen Himmel und Erde...
Page 203 - Hauses geöffnet findet, da sendet sie eine von ihren Begleiterinnen hinein. Ein kleiner Hund wedelt nun am andern Morgen die Bewohner des Hauses an und fügt Niemandem ein anderes Leid zu, als daß er durch klagendes Gewinscl die Ruhe der Nacht stört.
Page 203 - Wolken hinauf, um dort, zwischen Himmel und Erde streifend, unaufhörlich, wie sie gewünscht hatten, zu jagen, von einem Tage zum andern, von einem Jahre zum andern. Doch längst schon sind sie des wilden Treibens überdrüssig geworden und schmerzvoll beklagen sie jetzt das Frevelhafte ihres ehemaligen Wunsches. Insonderheit ist es die Mutter, die, wie durch ihr eigenes, trauriges Schicksal, so noch mehr durch das ihrer unglücklichen Töchter bekümmert wird.
Page 202 - Dieselbe war eine so leidenschaftliche Liebhaberin der Jagd, daß sie sich nicht entblödete, das sündliche Wort hierüber auszusprechen : die Jagd sei besser, als der Himmel, und wenn sie nur immerfort jagen dürfe, so wolle sie nie zum Himmel ein. Der Apfel fällt gemeiniglich nicht weit vom Stamm, und wie der Baum ist, so ist auch die Birne. Frau...

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