Buch der Lieder. Neue Lieder. Tragödien (Google eBook)

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Schäfer und Koradi, 1867
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Page 192 - Denk ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schließen, Und meine heißen Tränen fließen.
Page 108 - Auf diesem Felsen bauen wir Die Kirche von dem dritten, Dem dritten neuen Testament; Das Leid ist ausgelitten. Vernichtet ist das Zweierlei, Das uns so lang betöret; Die dumme Leiberquälerei Hat endlich aufgehöret. Hörst du den Gott im finstern Meer? Mit tausend Stimmen spricht er. Und siehst du über unserm Haupt Die tausend Gotteslichter? Der heil'ge Gott der ist im Licht Wie in den Finsternissen ; Und Gott ist alles was da ist ; Er ist in unsern Küssen.
Page 61 - Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht, Ewig verlornes Lieb ! ich grolle nicht. Wie du auch strahlst in Diamantenpracht, Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht. Das weiß ich längst. Ich sah dich ja im Traum, Und sah die Nacht in deines Herzens Raum, Und sah die Schlang', die dir am Herzen frißt, Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.
Page 55 - Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab' ich ihr gestanden Mein Sehnen und Verlangen.
Page 193 - Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land; mit seinen Eichen, seinen Linden werd ich es immer wiederfinden.
Page 32 - Besiegt und zerschlagen das große Heer, Und der Kaiser, der Kaiser gefangen. Da weinten zusammen die Grenadier' Wohl ob der kläglichen Kunde.
Page vi - Der Stein begann zu ächzen — Sie trank meiner Küsse lodernde Glut Mit Dürsten und mit Lechzen. Sie trank mir fast den Odem aus — Und endlich, wollustheischend, Umschlang sie mich, meinen armen Leib Mit den Löwentatzen zerfleischend. Entzückende Marter und wonniges Weh! Der Schmerz wie die Lust unermeßlich ! Derweilen des Mundes Kuß mich beglückt, Verwunden die Tatzen mich gräßlich. Die Nachtigall sang : >,O schöne Sphynrl O Liebe! was soll es bedeuten, Daß du vermischest mit Todesqual...
Page 40 - Jehovah! dir künd ich auf ewig Hohn, Ich bin der König von Babylon! Doch kaum das grause Wort verklang, Dem König ward's heimlich im Busen bang. Das gellende Lachen verstummte zumal; Es wurde leichenstill im Saal. Und sieh! und sieh! an weißer Wand Da kam's hervor wie Menschenhand; Und schrieb, und schrieb an weißer Wand Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.
Page 49 - Thüre streckt' ich aus die Hände, Und bettelte um gringe Liebesspende, Doch lachend gab man mir nur kaltes Hassen. Und immer irrte ich nach Liebe, immer Nach Liebe, doch die Liebe fand ich nimmer, Und kehrte um nach Hause, krank und trübe. Doch du bist da entgegen mir gekommen, Und ach! was da in deinem Aug' geschwommen, Das war die süße, langgesuchte Liebe.
Page 98 - Nach Kevlaar ging mancher auf Krücken, der jetzo tanzt auf dem Seil, gar mancher spielt jetzt die Bratsche, dem dort kein Finger war heil. 25» 387 Die Mutter nahm ein Wachslicht und bildete draus ein Herz. „Bring' das der Mutter Gottes, dann heilt sie deinen Schmerz.

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