Formale Dialektik: ein Beitrag zu einer Theorie des rationalen Argumentierens

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F. Meiner, 1983 - Dialectic - 178 pages
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Der Sache nach geht es in der Arbeit um jenes Reglement, das dem vernunftigsten Argumentieren zugrunde liegt. Es wird haufig angenommen, dass dieses Reglement, das im ubrigen schon Aristoteles in seiner Topik zum Gegenstand der Untersuchung macht, als durch formale Logik systematisiert gelten kann. Die Arbeit fuhrt dagegen zunachst den Nachweis, dass diese Auffassung nicht haltbar ist. Gleichwohl hatte sich eine Theorie des rationalen Argumentierens an jenem Prazisionsniveau zu orientieren, das durch die formale Logik heute erreicht ist. In dem zentralen systematischen Teil der Arbeit wird daher ein begrifflich-technischer Rahmen entworfen, der im Anschluss erlaubt, einfache Modelle disputativer Auseinandersetzungen (Behaupten, Schliessen, Widerlegen, Fragen, Antworten, Zustimmen etc.) zu konstruieren und auf dem geforderten Prazisionsniveau zu analysieren. Damit schliesst der Vf. fur die allgemeinen Grundlagen der Geisteswissenschaften eine Lucke, die sich zwischen Logik und der Praxis sprachlichen Argumentierens im Alltag, aber auch in den interpretierten Disziplinen auftat. Unveranderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von

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Contents

Abgrenzungen Anknüpfungspunkte und Vorarbeiten
1
Anknüpfungspunkte und Vorarbeiten
19
Unter Dialektik verstehe ich in Übereinstimmung mit Aristoteles
35
Copyright

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Common terms and phrases

A D A Abfrage Absurdität Aj.i allerdings Analytiken Arbeit Argumentationstheorie argumentativen Argumente Argumentierens Aristoteles aristotelische Dialektik Ausdruck ausgearbeitete Aussagenlogik Äußerungen Austin Bedingung bereits bestimmte Beweis beweisbar bezüglich Carnap charakterisiert daher dialektischen Praxis dialektischer Erörterungen dialogischen Logik Disputanten Disputation Element Eristik ersten Explikation explizit Fall folgenden Folgerungsbeziehungen formale Logik formalen Dialektik formalen Sprache formuliert Frage Frege Funktion gemäß Gesichtspunkt gilt Habermas Hamblin herleitbar hingegen illokutionären Insgesamt intendierten intuitionistischen Logik jedenfalls jeweils Kalkül des natürlichen klassischen klassischen Logik kognitive Basis könnte Konzessionen Kopperschmidt lich logischer Kompetenzen Menge metasprachliche Modell Modellstelle muß Muster Naess natürlichen Schließens objektsprachliche Operationen Operatoren Opponent Perelman Perelman/Olbrechts-Tyteca performativen prädikatenlogischen Prämissen Prinzip Probleme Proponenten Rahmen Räsonnement rationalen Regeln Reglement Rekonstruktion Rescher Rhetorik Rückgriff Sätze Satzradikal Schemata Searle semantische Sequenzenkalkül Sinne soll Sophistik Sophistischen Widerlegungen Sprechakte Sprechakttheorie Stelle Stelzner subjektive substitutiv erzeugbar Syllogismus systematisch Teilmenge Theorie Topik Toulmin unserem unterschieden unterstellt vernünftigen verstanden widerlegbar wobei Zerlegungsbäume zunächst zweiten

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