Mein Abschied von der Bibel: Vom alten Gauben zum neuen Wissen

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Books on Demand, 2009 - 274 pages
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Die Zukunft des irdischen Lebens sieht nicht rosig aus, weil wir uns viel zu lange mit uberirdischen, transzendenten Spekulationen beschaftigt haben. Anstatt ins Jenseits zu schauen, hatten wir uns mehr um das Diesseits kummern mussen. Denn die Menschheitsgeschichte hat bewiesen, dass alle philosophischen und religiosen Hypothesen und Glaubensansichten, die nicht mit der Wirklichkeit unserer Welt ubereinstimmten, stets in eine Sackgasse - oftmals sogar in eine Katastrophe gefuhrt haben. Wenn wir die Inhalte der Bibel genauer analysieren, stellen wir fest, dass manche Katastrophen ursachlich mit dem Glauben an die "Wahrheiten der Bibel" zusammenhangen. So hat die Gottliche Anordnung aus Genesis 9 zu einer gnadenlosen Ausbeutung unserer Erde gefuhrt: Seid fruchtbar, mehret euch und fullet die Erde. Furcht vor euch und Schrecken sei bei allen Erdentieren, bei allen Himmelsvogeln, bei allem, was auf dem Erdboden kriecht und bei allen Fischen des Meeres, in eure Hand sind sie gegeben!" Ebenso hat die Forderung des Apostels Paulus (im Romerbrief 13) dazu gefuhrt, dass sich Jahrhunderte lang die Menschen christlicher Staaten im Namen ihres gemeinsamen Gottes gegenseitig umgebracht haben: Ein jeder soll sich der obrigkeitlichen Gewalt unterordnen. Denn es gibt keine Gewalt, die nicht von Gott stammt." Die Sklaverei, die Minderbewertung des weiblichen Geschlechts, die Uberbewertung des (gottwohlgefalligen) irdischen Reichtums, die Missachtung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und die Behinderung lebenswichtiger Forschungsvorhaben sowie viele andere Negativa sind die Fruchte biblischer Gebote, die als Gottliche Wahrheiten" verkundet und vertrauensvoll befolgt worden sind. Nun wird es endlich Zeit, dass die Anhanger des Monotheismus in sich gehen und eine personliche Gewissenserforschung betreiben, um eine vernunftgerechte Zukunft des Lebens zu ermoglichen. Denn die Wahrheit uber die tatsachlichen Realitaten unsere Welt wird uns unweigerlich einholen, was wir auch tun

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Glauben heißt im christlichen Sinne: "Feststehen in dem, was man ERHOFFT." (Hebr 11,1).
Doch Hoffen und Harren macht manchen zum Narren. Wer die komplette Bibel und die daraus resultierende
Geschichte des Monotheismus (insbesondere des Christentums) gründlich untersucht, der kommt zu der Erkenntnis, dass sich im Laufe der Entwicklung des Christentums viele Menschen zum Narren haben machen lassen. Damit die heutigen Gläubigen vor diesem Schicksal bewahrt bleiben, wurde dieses Buch geschrieben.
Gegenüber dem Vorgänger "Abschied von der Bibel" wurde "Mein Abschied von der Bibel" um folgende Kapitel erweitert: Unheilige "Heilige Väter" /. Der Vatikan zwischen Reichskonkordat und Fluchthilfe für Massenmörder / Prinzip des Lebens: Fressen und gefressen werden / Hiob, Satan, Exorzismus und Theodizee / Fragen an gläubige Christen (im Sinne einer persönlichen Gewissenserforschung). Dafür sind die naturwissenschaftlichen Themen des Vorgängerbuches weggefallen, weil sie in wenigen Jahren durch neue Forschungserkenntnisse nicht mehr aktuell sind.
In dem neuen Buch wurden viele Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Leser berücksichtigt. Sie haben dazu beigetragen, die Aktualität des Buches erheblich zu erhöhen. Möge es dazu führen, dass sich kein Mensch mehr zum Narren machen lässt und in unserer irregeleiteten Welt bald wieder jene selbstbestimmende Vernunft regiert, die zu einem toleranten, friedlichen, naturwissenschaftlich untermauerten Miteinander aller Lebewesen (Menschen, Tiere, Pflanzen) führt.
 

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