Goethe's neue Schriften ... (Google eBook)

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Bei Johann Friedrich Unger., 1795
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Selected pages

Contents

II
III
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IV
37
V
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VI
58
VII
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VIII
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IX
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XIX
217
XX
226
XXI
233
XXII
238
XXIII
246
XXIV
253
XXV
259
XXVI
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X
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XI
120
XII
131
XIII
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XIV
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XV
163
XVI
181
XVII
199
XVIII
206
XXVII
271
XXVIII
281
XXIX
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XXX
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XXXI
333
XXXII
340
XXXIII
355
XXXIV
365

Common terms and phrases

Popular passages

Page i - Sie fing jeden Vers feierlich und prächtig an, als ob sie auf etwas Sonderbares aufmerksam machen, als ob sie etwas Wichtiges vortragen wollte. Bei der dritten Zeile ward der Gesang dumpfer und düsterer; das Kennst du es wohl?
Page 134 - Welt getan, reizen mich mehr als irgend etwas andres, in der wirklichen Welt schnellere Fortschritte vorwärts zu tun, mich in die Flut der Schicksale zu mischen, die über sie verhängt sind, und dereinst, wenn es mir glücken sollte, aus dem großen Meere der wahren Natur wenige Becher zu schöpfen und sie von der Schaubühne dem lechzenden Publikum meines Vaterlandes auszuspenden.
Page 279 - Ein schönes, reines, edles, höchst moralisches Wesen, ohne die sinnliche Stärke, die den Helden macht, geht unter einer Last zu Grunde, die es weder tragen noch abwerfen kann; jede Pflicht ist ihm heilig, diese zu schwer. Das Unmögliche wird von ihm gefordert; nicht das Unmögliche an sich, sondern das, was ihm unmöglich ist.
Page 132 - Gütigkeit habe kennen lernen. Sie scheinen ein Werk eines himmlischen Genius zu sein, der sich den Menschen nähert, um sie mit sich selbst auf die gelindeste Weise bekannt zu machen. Es sind keine Gedichte! Man glaubt vor den aufgeschlagenen ungeheuren Büdiern des Schicksals zu stehen, in denen der Sturmwind des bewegtesten Lebens saust und sie mit Gewalt rasch hin und wider blättert.
Page 310 - Denn wahrhaftig, fuhr sie fort, von außen kommt nichts in Sie hinein; ich habe nicht leicht jemanden gesehen, der die Menschen, mit denen er lebt, so wenig kennt, so von Grund aus verkennt wie Sie.
Page 367 - Ich muß es eben bezahlen, daß ich eine Deutsche bin; es ist der Charakter der Deutschen, daß sie über allem schwer werden, daß alles über ihnen schwer -wird.
Page 302 - Es gefällt uns so wohl, es schmeichelt so sehr, wenn wir einen Helden sehen, der durch sich selbst handelt, der liebt und haßt, wenn es ihm sein Herz gebietet, der unternimmt und ausführt, alle Hindernisse abwendet und zu einem großen Zwecke gelangt.
Page 310 - Ohne die Gegenstände jemals in der Natur., erblickt zu haben, erkennen Sie die Wahrheit im Bilde; es scheint eine Vorempfindung der ganzen Welt in Ihnen zu liegen, welche durch die harmonische Berührung der Dichtkunst erregt und entwickelt wird.
Page 312 - Sie dürfen nicht darüber betreten seyn, fuhr Aurelie fort: zum Lichte des Verstandes können wir immer gelangen: aber die Fülle des Herzens kann uns niemand geben.
Page 278 - Seufzer: die Zeit ist aus dem Gelenke; wehe mir, daß ich geboren ward, sie wieder einzurichten.

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