Die -Judenfrage- Eine Lösung in Sicht?

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: PS: Die Nationalitaten im Russischen Reich 1762- 1918, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In der Arbeit fehlen zwei Karten, die aber uber die Quellenangaben nachvollzogen werden konnen., Abstract: Die Juden befanden sich schon seit der fruhesten Geschichte auf Wanderschaft, die ohne Ziel und ohne Ende vor sich zu gehen schien," sie befanden sich auf der Flucht, eher weniger freiwillig als meist gezwungen. Der Beginn der Heimatlosigkeit," zugleich der Beginn der Staatslosigkeit, ist mit der Zerstorung Jerusalems und der Schleifung des Tempels um 70. nach Christus zu datieren und der grosse Migrationsprozess setzte mit der Anerkennung des Christentums (381 n. Chr. mit dem 2. okumenischen Konzil von Konstantinopel) als Staatsreligion im Romischen Reich ein. Die Heimatlosigkeit ausserte sich nicht nur ortlich gesehen, sondern auch glaubensgeschichtlich, denn von nun an waren das Judentum und das Christentum derart getrennt worden (auch als Schisma bezeichnet), dass es bis heute Folgen zeitigt. In dieser Trennung lag seitens der Christen unter anderem der schwerwiegende Vorwurf der Gottlosigkeit seitens der Juden. Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts hatte ein Grossteil der Juden, die Sefardim, vor allem auf der iberischen Halbinsel eine willkommene Bleibe, wahrend eine andere Gruppe, die Aschkenasim, im Orient (im grossen Turkischen Reich und in Nordafrika) Zuflucht fand. Mit der Grundung des Staates Israel am 14. Mai 1948 sollte das stete Leben in der Diaspora auch hier ein naturliches Ende" und das Leben in einer neuen Heimat einen Anfang haben. Sollte, wohlgemerkt. Warum haben Nicht-Juden mit Juden ein Problem, das einer Losung bedurfte? Wer konstruiert aus welchen Motiven heraus den Problemkreis, der bis heute zu kaum vorstellbaren Aktionen gegen die Juden gereicht? Es sind Fragen, die global einer Ant
  

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Page 19 - Yosef Hayim Yerushalmi: Ein Feld in Anatot: Versuche über jüdische Geschichte, Berlin 1993, S. 28 f. Aus: John Doyle Klier: Russia gathers her Jews: The origins of the „Jewish Question" in Russia, 17721825, Illinois 1986, Innenbuchumschlag.
Page 5 - Mit der Hervorbringung des Christentums, das für Hegel, wie für Kant. die vollkommenste Verkörperung der göttlichen Vernunft ist, hat das jüdische Volk seine Aufgabe erfüllt.
Page 4 - die Judenfrage ganz allgemein als das Problem der Existenz von Juden unter den Völkern...
Page 9 - innerhalb des von der christlichen Kirche gelenkten Staates wäre die Aufnahme der Juden als gleichberechtigter Bürger undenkbar gewesen."40 Wie sah es damit im Russischen Reich aus?
Page 8 - Sinne ließe sich dann sprechen, wenn „eine gegenseitige Annäherung und vielleicht sogar die völlige gesellschaftliche Vereinigung zwischen Juden und Nichtjuden"38 als Ziel erreicht wäre.
Page 11 - Topoi zusammen, die jedermann (...) assoziativ einordnen konnte (...).", (Wolfgang Benz: Bilder vom Juden: Studien zum alltäglichen Antisemitismus, München 2001, S.

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