Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens

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Spektrum, Akad. Verlag, 2002 - Learning - 511 pages
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Manfred Spitzer hat - angeregt durch seine Erfahrungen im Baden-WA1/4rttembergischen Bildungsrat und als Experte bei einer AnhArung zur PISA-Studie im Bundesrat - dieses Buch fA1/4r einen breiten Leserkreis von Menschen geschrieben, die mit Lernen und Lernenden zu tun haben: Eltern, Lehrer, SchA1/4ler, Bildungspolitiker und alle, die ihre Lernmaschine im Kopf verstehen und einsetzen mAchten. Spitzers Buch ist ein PlAdoyer gegen Vorurteile: "SchA1/4ler sind nicht dumm, Lehrer sind nicht faul und unsere Schulen sind nicht kaputt. Aber irgendetwas stimmt nicht." TrAumen wir nicht alle immer noch vom NA1/4rnberger Trichter, der uns Lernen ohne MA1/4he verheiAt, uns alles eintrichtert, was wir hAren? Aber was wAre, wenn unser Gehirn tatsAchlich alles so aufnehmen wA1/4rde wie der NA1/4rnberger Trichter, wenn auch aller Unsinn, den wir hAren, gelernt wA1/4rde? Was wAre, wenn wir Fremdsprachen im hohen Alter so leicht lernen wA1/4rden, wie wir als Kinder die Muttersprache lernen? Und warum ist es gar nicht zu bewerkstelligen, Lernen aus dem Leben zu verbannen? Und wenn Lernen unvermeidlich ist, gibt es dann so etwas wie eine Gebrauchsanleitung zur Lernmaschine in unserem Kopf? Spitzer's Buch kann als Ansatz dazu gelesen werden.

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About the author (2002)

Manfred Spitzer ist Professor fA1/4r Psychiatrie an der UniversitAt Ulm, wo er die UniversitAtsklinik fA1/4r Psychiatrie und das Transferzentrum fA1/4r Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) leitet. Er studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg. Nach den Promotionen in Medizin (1983) und Philosophie (1985) sowie dem Diplom in Psychologie (1984) und einer Weiterbildung zum Facharzt fA1/4r Psychiatrie prAgten zwei Gastprofessuren an der Harvard-UniversitAt und ein weiterer Forschungsaufenthalt an der University of Oregon seine wissenschaftliche Arbeit an der Schnittstelle von Neurobiologie, Psychologie und Psychiatrie, bevor er an der Psychiatrischen UniversitAtsklinik in Heidelberg Oberarzt wurde und 1997 nach Ulm ging. Sein mit A1/4ber 100 Publikationen umfangreiches wissenschaftliches Werk wurde 1992 mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft fA1/4r Psychiatrie und Nervenheilkunde und 2002 mit dem Preis der Cogito-Foundation zur FArderung der Zusammenarbeit von Geistes- und Naturwissenschaften ausgezeichnet.

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