Otto Erich Hartleben: Beitrag zu einer geschichte der modernen dichtung (Google eBook)

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S. Fischer, 1896 - 47 pages
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Page 22 - Die Welt ist bunt! so riefst du jauchzend aus. Da dehnten sich die farbigen Felderstreifen vor dir hinab wie Blätter eines Fächers, entfaltet an den runden, sanften Hügeln — und also farbig rings die weite Welt! Und reichlicher und dreimal leuchtender, als drinnen in den schwarzen Tannenwäldern schien drüberhin das Sonnengold zu gluten . . . Die Welt ist bunt ! — O war sie bunt geblieben.
Page 15 - Die jubelnd nie den überschäumten Becher gehoben in der heiligen Mitternacht, und denen nie ein dunkles Mädchenauge, zur Sünde lockend, sprühend zugelacht — die nie den ernsten Tand der Welt vergassen und freudig nie dem Strudel sich vertraut — o sie sind klug, sie bringens weit im Leben . . , Ich kann nicht sagen, wie mir davor graut!
Page 15 - Welt verfassen und freudig nie dem Strudel sich vertraut — o sie sind klug und bringen's weit im Leben: ich kann nicht sagen, wie mir davor graut. Nun reicht den vollen Humpen im Kreise der Zecher herum! nun lasse sich keiner lumpen : das Leben ist gar zu dumm ! Mein Lieh glich den Pokalen!

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