Berlin und St. [i.e. Sankt] Petersburg: preussische beiträge zur Geschichte der russisch-deutschen Beziehungen (Google eBook)

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Duncker & Humblot, 1880 - Germany - 270 pages
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Page 38 - Hauptstadt seiner Zeit Einflüsse geübt hat, wie russische Minister sie, seit den letzten Tagen der königlichen Republik Polen, in fremden Ländern nicht mehr besessen hatten.
Page 37 - Bild abstatteten, das er in seinem Blatte von ihrem unvergeßlichen Kaiser entworfen habe . . . Wie Schneider dachte die sämtliche Partei der Leute, denen die Partei über das Vaterland, das scheinbare Interesse der Krone über das wahre und dauernde Interesse des Staates ging. In dem Berlin der letzten vierziger und ersten fünfziger Jahre ist es ein öffentliches Geheimnis gewesen, daß die Fraktion, welche sich die >konservative...
Page 74 - ... eine ausserordentlich unbehagliche und bedurfte es eines Verzichtes auf die formelle Ausführung der Convention, damit ein äusserlich ungestörtes Einvernehmen zwischen Russlands opferbereitem Verbündeten und den westlichen Grossmächten aufrechterhalten blieb. Umfang und Bedeutung des Dienstes, der Russland durch die preussischen Anerbietungen erwiesen worden war, erlitten durch das formelle Nichtzustandekommen der Convention nicht die geringste Beeinträchtigung. Der moralische Eindruck,...
Page 84 - Erweise aus, daß die Strenge, mit welcher preußischerseits über die Sicherheit der Westgrenze des Königreichs gewacht wurde, den Russen die halbe Arbeit abgenommen und dieselben in die Lage versetzt hatte, ihr Hauptaugenmerk auf den Süden des Königreichs zu richten, der im Norden und Nordwesten aufgetauchten Banden aber so gut wie anstrengungslos Herr zu werden. Aus Berg's eigener Darstellung geht deutlich hervor...
Page 228 - Sitzungen, denen er präaidirte, keinen Antheil zu nehmen schien — er vermöge auch im Schlaf zu sehen und zu hören. Allen Zweigen der Verwaltung wandte Berg die gleiche Aufmerksamkeit zu, von der Ausführung jedes Auftrages, den er ertheilt hatte, suchte er sich, soweit möglich, in Person zu überzeugen, bei Allem schien er mit ganzer Seele zu sein. Am Schreibtisch wie auf dem...
Page 203 - Regierung" gesetzt, über welches ein eigner „Staatssecretär" die Aufsicht und Verfügung hatte. — Das erste und wichtigste Departement war dasjenige der inneren Angelegenheiten, an dessen Spitze vom April bis zum Juli 1863 ein ehemaliger Petersburger Universitätsprofessor Laguna stand, der öffentlich die Stellung eines Richters des Warschauer Civiltribunals bekleidete, mithin kaiserlicher Beamter war; unter diesem Director fungirten vier Referenten, von denen jeder die Angelegenheiten je...
Page 189 - On devrait s'ouvrir sur ce projet aux deux généraux prussiens, par l'entremise du ministre de Prusse à Saint-Pétersbourg. « Mais », ainsi se 2 termine ce document, « si le prince de Prusse avait la faiblesse » de revenir à Berlin maintenant, après que l'esprit public s'y » est montré si infâme à son égard, ce serait, selon moi, une » faute impardonnable qui pourrait à jamais perdre la monar...
Page 249 - Obrist-Lieutenants auf ein kleines im Gouvernement Grodno belegenes Familiengut zurück, heirathete daselbst die Tochter eines benachbarten Gutsbesitzers, die sich der Abstammung von Kosziusko rühmte und hielt sich mehrere Jahre lang von allen Beziehungen zu der bereits damals rührigen revolutionären Actionspartei zurück. Den Wirren der Jahre 1861 und 1862 sah er ebenso ruhig und apathisch zu, wie weiland den Kämpfen um Sewastopol: Ende April aber verschwand er plötzlich von seinem Gute, um...
Page 260 - Behörden" — die an den genannten Stellen eingegangenen Packete und Briefschaften wurden meist durch Frauenzimmer abgeholt -, einen Theil dieses gefährlichen Geschäfts besorgte der Secretär des „Departements der auswärtigen Angelegenheiten", P. Arthur Wolinski, in eigner Person. Nach wie vor suchte Traugut den Muth der Patrioten durch hochtönende Proclamationen neu zu beleben, — weder die Gleichgültigkeit des Publicums, das diese ohnmächtigen Erlasse kaum mehr der Lectüre würdigte,...

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