Hauptschüler auf dem Weg von der Schule in die Arbeitswelt: Das DJI-Übergangspanel

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VS Verlag für Sozialwissenschaften, Oct 9, 2008 - Education - 295 pages
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Hauptschulen, so das traditionelle Verstandnis der Bildungspolitik, schaffen die Basis fur eine betriebliche Berufsausbildung. Doch der -Konigsweg ins Arbeitsleben- - Besuch der Hauptschule, Berufsausbildung und dann Facharbeit - ist holprig geworden. Der Besuch der Hauptschule endet mit dem 15. oder 16. Lebensjahr, aber bei Beginn einer Berufsausbildung sind Jugendliche im Durchschnitt 18 bis 19 Jahre alt. Wie sehen heute die Wege der Absolventinnen und Absolventen der Hauptschulen in Ausbildung und Erwerbsarbeit aus? Wem gelingt der Zugang in Ausbildung? Welche Zwischenschritte zwischen Schule und Ausbildung werden gegangen? Welche Chancen, aber auch welche Risiken sind mit solchen Zwischenschritten verbunden? Wie verteilen sich Chancen und Risiken zwischen Madchen und Jungen, Jugendlichen deutscher Herkunft und bzw. mit Migrationshintergrund, Jugendlichen aus Familien mit unterschiedlichen okonomischen, kulturellen und sozialen Ressourcen? Antworten auf diese Fragen liefern die Ergebnisse einer vom DJI im Jahr 2004 begonnenen Langsschnitt-Untersuchung. Bundesweit wurden rund 4.000 Schulerinnen und Schuler im letzten Schulbesuchsjahr der Hauptschule nach ihrer Herkunft und ihren Planen fur die Zeit nach der Schule befragt. In sieben weiteren Befragungswellen wurden bis November 2006 ihre Wege durch das Bildungs- und Ausbildungssystem, aber auch durch Arbeitslosigkeit und ein Leben am Rande der Gesellschaft nachgezeichnet. Die Analysen dieser Wege liefern fur Politik, Verwaltung und Praxis wichtige Informationen uber die Lebensverlaufe Jugendlicher im Ubergang Schule - Beruf und uber Starken und Schwachen des deutschen Ubergangssystems.

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About the author (2008)

Dr. Nora Gaupp ist wissenschaftliche Referentin am DJI im Forschungsschwerpunkt Ubergange in Arbeit. Dr. Tilly Lex ist wissenschaftliche Referentin im Forschungsschwerpunkt Ubergange in Arbeit des DJI. Birgit Reissig ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut im Forschungsschwerpunkt Ubergange in Arbeit

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