Die Rezeption der lyrischen Partien der attischen Tragödie in der griechischen Literatur: von der ausgehenden klassischen Periode bis zur Spätantike

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Steiner, 2002 - History - 354 pages
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Erstmals liefert diese Studie eine detaillierte Statistik ueber das quantitative Verhaltnis von lyrischen und nichtlyrischen Tragikerzitaten in der griechischen Prosa und interpretiert rezeptionsgeschichtlich die Stellung der lyrischen Zitate. Diskutiert werden Themen wie die gattungsbedingten Intentionen der zitierenden Autoren, die Praferenzen fuer nichtlyrische Zitate, der Verfremdungseffekt zwischen Zitat und Original und die in der Regel indirekte Tragiker-Uberlieferung durch Lexika und Gnomologien. Dabei erweist sich die kaiserzeitliche Literatur als Haupttrager der gesamten nachklassischen Tragodienrezeption. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Recherche gehoren die viel frueher als urspruenglich geglaubt entstandene Selektion von bevorzugten Dramen, die Vorrangstellung des Euripides als primare Zitatenquelle die ganze Kaiserzeit hindurch sowie die ueberraschende Wende in der byzantinischen Lexikographie durch den erstaunlich deutlichen Vorsprung des Sophokles. .

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