Andernorts: Roman

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Suhrkamp, 2010 - Fiction - 285 pages
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Ausgerechnet Klausinger! Der österreichische Kollege, Judaist und Konkurrent des in Wien lehrenden israelischen Kulturwissenschaftlers Ethan Rosen taucht völlig unerwartet am Krankenbett von Felix Rosen, Ethans Vater, auf. Der alte, aus Wien stammende Rosen liegt, dem Tod näher als dem Leben, in einem Krankenhaus in Tel Aviv und braucht dringend eine Niere. Der junge Klausinger sucht nach einem Vater wie Schlemihl nach dem verlorenen Schatten. Und Felix bejaht zum Entsetzen Ethans, dieser Vater zu sein. Klausinger, der Goi, der Rivale im Kampf um eine Wiener Professur, soll Ethans Halbbruder sein? Ein verlorener Sohn, den selbst Dina, Ethans Mutter, freudig in die Familie aufnimmt und der bereit ist, zum Judentum überzutreten? Klausinger, der bereits in Wien vage Andeutungen über eine halbjüdische Herkunft gemacht hatte, was Ethan zu einer spitzen Bemerkung über den Zusammenhang von Abstammung und Karriere am Institut verleitete, soll Teil der jüdischen Mischpoche sein? Ärger ist angesagt.

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