Die Staatswissenschaft geschichts-philosophisch begründet (Google eBook)

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W.G. Korn, 1831 - 23 pages
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Popular passages

Page 44 - Die gesetzgebende Gewalt kann nur dem vereinigten Willen des Volkes zukommen. Denn da von ihr alles Recht ausgehen soll, so muss sie durch ihr Gesetz schlechterdings Niemand Unrecht thun können.
Page 44 - Also kann nur der übereinstimmende und vereinigte Wille aller, sofern ein jeder über alle und alle über einen jeden eben dasselbe beschließen, mithin nur der allgemein vereinigte Volkswille gesetzgebend sein.
Page 14 - Was man sich auch in metaphysischer Absicht für einen Begriff von der Freiheit des Willens machen mag, so sind doch die Erscheinungen desselben, die menschlichen Handlungen, ebensowohl als jede andere Naturbegebenheit, nach allgemeinen Naturgesetzen bestimmt.
Page 30 - Kenntnisse hatten, indeß die Künste, welche zu den Bequemlichkeiten des Lebens gehören, viel jünger sind. In den höchsten Sachen dachten die ältesten Menschen richtig,, in Lebensgeschäften waren sie Kinder.
Page 108 - In pueros animus Nerones. Fortes creantur fortibus et bonis ; Est in juvencis, est in equis patrum Virtus...
Page 178 - Vorurtheil gibt uns tiefen Abscheu vor jenen unnatürlichen Kindern ihres Vaterlandes ein, die mit rascher Hand ihren alten Vater in Stücke zerhacken, und ihn in den Zauberkessel verruchter Schwarzkünstler werfen, um dann durch giftige Kräuter und wilde Zauberformeln das väterliche Leben verjüngt wieder herzustellen, und den entflohenen Geist zurückzurufen.
Page 10 - dass es ohne Gott nicht geht und die neuere Staats„weisheit oft bald auf Sand, bald auf Mist gebaut hatte, „leidet keinen Zweifel. Ebenso stimmen wir überein: „die Theologie müsse wesentlich berücksichtiget und „der geistliche Stand keineswegs von aller Einwirkung „auf die öffentlichen Angelegenheiten ausgeschlossen „werden, aber unsere Theologie ist die christliche aller „Bekenntnisse.
Page 177 - Staat geheiliget, auf daß Niemand seine Gebrechen anders als mit schüchterner Ehrfurcht enthülle, auf daß es keinem träume, seine Verbesserung mit seiner Zerstörung zu eröffnen, auf daß jeder Bürger zu den Fehlern desselben herannahe, wie man zu den Wunden...
Page 14 - Erscheinungen beschäftigt, so tief auch deren Ursachen verborgen sein mögen, lässt dennoch von sich hoffen, dass, wenn sie das Spiel der Freiheit des menschlichen Willens im Grossen betrachtet, sie einen regelmässigen Gang derselben entdecken könne...
Page 237 - Gemüthszustand nicht eingetreten wäre. Wie viele Missethaten würden unterblieben sein, wenn bei dem ersten Gedanken daran die Schändlichkeit derselben erwogen, und der sich dagegen noch regende Abscheu belebt und verstärkt worden wäre!

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