Die Künstler aller Zeiten und Völker oder Leben und Werke der berühmtesten Baumeister, Bildhauer, Maler ... etc. (Fortgesetzt von K. Klunzinger). (Google eBook)

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1857
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Page 523 - Erklärungen sind oben in lateinischen, unten in deutschen Inschriften beigefügt. Neben dem Mida-s liest man den Spruch : -Ein Richter soll kein Urthel geben, er soll die Sach erforschen eben," über einer kleineren Thür: „Eins Mannes Red ist eine halbe Red.
Page 516 - Falten, kein willkührlich phantastischer Zug in den Gesichtern oder auch nur im Fall der Haare. Ebenso ist auch die Farbe höchst vollendet und von kräftigster Naturwahrheit und Wärme. Von jenem bunten Lasiren, jenem scharfen Bezeichnen der Formen ist fast keine Spur mehr, sondern überall ein freier, gediegener...
Page 592 - Eyck, major quo nemo repertus Incepit : pondusque Johannes arte secundus Frater perfecit, Judoci Vyd prece fretus. VersV seXta Mai Vos CoLLoCat aCta tVerl.
Page 521 - hierinn sind begriffen vier Bücher von menschlicher Proportion, durch Albrechten Dürer von Nürnberg erfunden und beschrieben zu nutz allen denen, so zu dieser Kunst lieb tragen«.
Page 512 - Windlichtern (Fackeln) gar ehrlich (ehrenvoll) heim, und baten mich Ich soll Ihren guten Willen haben, und annehmen, und sollt machen was ich wolt, dazu wollen sie mir Allbehülflich seyn.
Page 502 - Da handelt Hans Frey mit meinem Vater und gab mir seine Tochter, mit Namen Jungfrau Agnes, und gab mir zu ihr 200 Gulden und hielt die Hochzeit, die war am Montag vor Margaretha"2). Die Mitgift ward zum Ankaufe eines kleinen, einfachen Hauses, dessen obere Stockwerke hölzernes Fachwerk haben, verwendet, es ist dieses das „DürersHaus...
Page 516 - Diese Gemälde sind aus den tiefsten Gedanken, welche dazumal den Geist des Meisters bewegten, hervorgegangen und mit der überzeugendsten Kraft und Vollendung der Darstellung ausgeführt; sie bilden das erste vollendete Kunstwerk, welches der Protestantismus hervorgebracht hat. Wie die Unterschriften, aus den Briefen und Evangelien jener Apostel entnommen, eindringliche Warnungen enthalten, nicht von dem Worte Gottes zu weichen und den Lehren der falschen Propheten nicht zu glauben, so stehen auch...
Page 504 - Item wist daz mein tafel sagt sy wolt ein Dukaten drum geben daz irs secht sy sey gut vnd schön von Farben". Dennoch ging diese Theilnahme bei dem reichen Patricier nicht so weit, dass sie sich zu wirklicher Kunstliebe gesteigert hätte. Wohl...
Page 516 - Bilde die nach innen gerichtete Thätigkeit des Geistes, den Beginn jenes Hüteramtes der Schrift, das eigentliche Studium derselben. Johannes, der vorn steht, hält das geöffnete Buch in seinen Händen; seine hohe Stirn, sein ganzes Gesicht trägt das Gepräge tiefer, strengforschender Gedanken; es ist das melancholische Gemüth, welches in die Tiefen der Forschung hinabsteigt. Petrus, hinter ihm, bückt sich über das Buch und schaut ernst auf dessen Inhalt, ein greiser Kopf, voll beschaulicher...
Page 528 - Bei ihm redet die Natur die gewaltige Sprache, welche noch jetzt aus den Gebirgen, Eichenwäldern und Ruinen der Umgegend Roms hervortönt; oft erhöht sich dieser Ton durch Sturmwind und Gewitter, welche dann das ganze Bild durchbeben; in den Formen herrscht durchaus das Hochbedeutende, namentlich sind die Mittelgründe mit einem Ernst behandelt, wie bei keinem andern.

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