Der poetische Orient, enthaltend die vorzüglichsten Dichtungen der Afghanen, Araber [&c.] in metrischen Übers. deutscher Dichter, mit Einleitungen und Anmerkungen von H. Jolowicz. 2e, veränderte Ausg (Google eBook)

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Page 325 - Haft; Ist auch verhüllt mein Angesicht, Ich weiss es, dennoch strahlt mein Licht. Geeint ist mit dem Freund mein Herz, • Gestärkt in mir des Geistes Macht; Drum leg' ich ab den düstern Schmerz, Ich kleide mich in Schmuck und Pracht. Was such' ich Ihn in weiter Fern'? Er weilt in meinem Innern gern. Im Herzen hab' ich Ihn geschaut, Dort 'hat den Thron Er sich erbaut. Das ist mein Heil, das ist mein Glück, Ich sehne mich nach Freunden nicht, Verschmäh' der Kön'ge Gnadenblick, Durch Ihn allein...
Page 378 - Schlacht, auf nem Hengst gewaltig und ohne Mängel am Fersenschopf. Greift an ! sie riefen, und gleich der erste da griff ich an ; ei, wozu denn ritt ich den Gaul, wenn ich sein wollt ein Tropf!
Page 591 - Unglück den Menschen besser macht. Es hat dies ganz den Sinn, als ob Der Rost ein scharfes Messer macht. Der Schmutz die Reinlichkeit befördert. Der Schlamm ein klares Gewässer macht!
Page 522 - Der vollen Rose gleicht an Pracht die Sonne, Und alle Blättlein siehst du Monden gleichen. Der Sonne Lichtrad ist in ihr gerundet, Und hundert Monde rollen dran als Speichen. Die Sonne, die aus Monden wuchs, die Rose, Dem Herzensfreund will ich die Rose reichen.
Page 43 - Auch Über Königen und Ländern. Der Himmel schaut in deinen Sinn, Sein Weg ist über deinen Wegen ; Wohin du gehst, da geht er hin, Und tritt dir Überall entgegen. Drum lass nicht deines Herzens Lust Dich lenken ab von seinem Lichte Und wiss' in Allem, was du thust, Du thnst's vor seinem Angesichte.
Page 422 - Steu'r und Mast: Gott sieht für dich, wo du nicht siehst, und sieht , . vor dir; Heil dir, daß du den Für- und Vorherseher hast. Da rief der Lehrer: Heil dir, mein Stolz, — du grader Bolz — aus gutem Holz! — Du brauchst...
Page 81 - Dellin' und der Fische Geschwärm, Krokodilen und Schlangen Ward durchblitzet die Luft, und der hochaufbrausenden Schäume Schwingungen, tausenderlei sich begegnende, deckten den Himmel, Wie in der Schwill' ausziehn weisswolkige Schaaren der Schwäne.
Page 254 - Die ungefähre Ansetzung des Datums ergibt sich aus der Kombination der erwähnten Indizien. 4 Marburg Mappe, No. 13. Wie der Hirsch — meine Seele, nach Psalm 42:2. In Mendelssohns Psalmenübersetzung (GS, VI, 193) : „So wie der Hirsch nach frischen Quellen schmachtet, / So schmachtet meine Seele, Gott! nach dir." da ich gebetet, und geschmauset, bezieht sich offenbar auf die zwei Tage des jüdischen Neujahrsfestes (Rösch HaSchanah). faste, der Tag nach dem Neujahrsfest ist ein Fasttag (Zorn...
Page 423 - ... durchdringe? Umschlungen war ich, ohne daß ich selbst umschlang; Um meinen Geist war ihrer Locken Schlinge. Erklungen war mein Sein von ihrer Stimme Klang Und zitterte, daß es mit ihr verklinge. Entsprungen ist, doch weiß ich nicht, wie es entsprang, Mein Glück; wer weiß, wie Lieb' und Lenz entspringe? Gerungen Hab' ich lange, bis ich das errang, Vor dem das Ringen nur mir scheint geringe.
Page 422 - Und jener räusperte sich gründlich - und äußerte sich bündig : Eitern muß die Wund, in welcher steckt der Pfeil; herbes Gras gibt süße Milch in Eutern; Leitern dienen zu besteigen hohen Baum, Noten, dunkle Texte zu erläutern. Heitern Sinnen ist die Schöpfung angenehm, und verdrießlich dumpfen Bärenhäutern. Reitern muß der Bauersmann das Korn, der Fürst führt den Krieg mit Reitern oder Reutern.

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