Unsere postmoderne Moderne

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Akademie Verlag, 2002 - Aesthetics, Modern - 346 pages
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Die Parole von der Postmoderne ist missverstandlich und wurde dennoch unumganglich. Wolfgang Welsch spricht von einer "Magie des falschen Namens." Der Postmoderne-Diskurs ist allzu oft diffus statt prazis und droht in Beliebigkeit und Indifferenz abzugleiten. Anders in diesem Buch. Der Autor rekonstruiert die Geschichte des Ausdrucks und entwickelt einen Begriff von Postmoderne, der sich bezuglich der Literatur, der Architektur und der anderen Kunste ebenso bewahrt, wie er neuere Entwicklungen der Wissenschaftstheorie reflektiert, soziologische Fragen aufnimmt, Veranderungen in der Lebenswelt diagnostiziert und die philosophischen Dimensionen des Themas durchleuchtet. Wolfgang Welsch blickt als Philosoph uber die Grenzen seiner Disziplin hinaus und gibt ein Gesamtbild unserer Zeit. Er tut das in der Form eines Pluralitatskonzepts, das Unterschiede nicht tilgt, sondern freigibt und verteidigt. Welsch begegnet den postmodernen Tendenzen mit Aufgeschlossenheit, ohne ein modisches Verhaltnis zu ihnen einzunehmen. Seine Version von Postmoderne ist problembewusst. Am Ende entwickelt er eine Vernunftkonzeption, die - Jahren der Vernunftkritik und als Ausweg aus ihr - mit Pluralitat im Sinn von Vernunftigkeit und Gerechtigkeit umzugehen erlaubt."

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About the author (2002)

Wolfgang Welsch is professor of philosophy at the Otto-Von-Guericke University in Magdeburg. He is the author of many works in German, two of which will shortly be available in English translations: Aesthetic Thinking; and Our Postmodern Modern (both forthcoming from The Humanities Press).

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