A German Reader for Beginners in School Or College: With Notes and Vocabulary (Google eBook)

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D.C. Heath, 1899 - 293 pages
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Page 124 - Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn. Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg? Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg; In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut; Es stürzt der Fels und über ihn die Flut, Kennst du ihn wohl?
Page 75 - Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, Und würd er in Ketten geboren; Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei, Nicht den Mißbrauch rasender Toren. Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht, Vor dem freien Menschen erzittert nicht!
Page 123 - Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht — Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn! Kennst du das Haus, auf Säulen ruht sein Dach, Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach, Und Marmorbilder stehn und sehn mich an: Was hat man dir, du armes Kind, getan? Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn!
Page 38 - Da legte er die Pfote ins Fenster, und als sie sahen, daß sie weiß war, so glaubten sie, es wäre alles wahr, was er sagte, und machten die Türe auf. Wer aber hereinkam, das war der Wolf. Sie erschraken und wollten sich verstecken. Das eine sprang unter den Tisch, das zweite ins Bett, das dritte in den Ofen, das vierte in die Küche, das fünfte in den Schrank, das sechste unter die Waschschüssel, das siebente in den Kasten der Wanduhr. Aber der Wolf fand sie alle und machte...
Page 75 - Und sollt' er auch straucheln überall, Er kann nach der göttlichen streben; Und was kein Verstand der Verständigen sieht, Das übet in Einfalt ein kindlich Gemüt.
Page 71 - Gnade, erkenn' ich Dich. Vater Du, segne mich! Vater Du, segne mich! In Deine Hand befehl' ich mein Leben, Du kannst es nehmen, Du hast es gegeben; Zum Leben, zum Sterben segne mich; Vater, ich preise Dich! Vater, ich preise Dich! 'S ist ja kein Kampf für die Güter der Erde; Das Heiligste schützen wir mit dem Schwerte: Drum fallend und siegend preis' ich Dich; Gott, Dir ergeb
Page 136 - Vieles, was mir jetzt noch interessant ist, was ich noch zu wünschen und zu hoffen habe, hat seine Epoche bei ihm durchlebt; er ist mir (an...
Page 97 - Duttlingen bis nach Amsterdam noch keines erlebt hatte. Lange betrachtete er mit Verwunderung dies kostbare Gebäude, die sechs Kamine auf dem Dach, die schönen Gesimse und die hohen Fenster, größer als an des Vaters Haus daheim die Tür. Endlich konnte er sich nicht entbrechen, einen Vorübergehenden anzureden. «Guter Freund...
Page 72 - Mut! Mut! — Was ich so treu im Herzen trage, das muß ja doch dort ewig mit mir leben! Und was ich hier als Heiligtum erkannte, wofür ich rasch und jugendlich entbrannte — ob ich's nun Freiheit, ob ich's Liebe nannte — als lichten Seraph seh' ich's vor mir stehen; und wie die Sinne langsam mir vergehen, trägt mich ein Hauch zu morgenroten Höhen.
Page 100 - Käse, und wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daß so viele Leute in der Welt so reich seien und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein großes Haus, an sein reiches Schiff und an sein enges Grab.

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