Geschichte der deutschen Philosophie seit Kant: Diktate aus den Vorlesungen (Google eBook)

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S. Hirzel, 1894 - Philosophy, German - 104 pages
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Page 66 - Waltenlassen der Sache selbst oder der allgemeinen Vernunft in uns, die mit dem Wesen der Dinge identisch ist
Page 79 - von Erscheinungen wissen wir, an das wahre Wesen der Dinge glauben wir, Ahnung läßt uns dieses in jenem erkennen." Die theoretische Philosophie zerfällt in Naturphilosophie, welche die mathematische Methode anwenden, daher alle äußeren Erscheinungen, auch die organischen, rein mechanisch erklären und die Betrachtung der Welt als eines Reiches der Zwecke der religiösen Ahnung überlassen soll, und Psychologie.
Page 77 - Die christliche Glaubenslehre in ihrer geschichtlichen Entwicklung und in ihrem Kampfe mit der modernen Wissenschaft
Page 29 - Erfahrung als Zusammenhang der Dinge nach allgemeinen Gesetzen sei „bloß eine Vermutung, die wir hegen und für gewiß halten; tatsächlich ist noch gar nicht bewiesen, daß sie überall zutreffe, vielmehr liegen noch sehr viele Gebiete der Welt dunkel vor uns und wir wissen empirisch weder, welche Ursachen z. B. oder ob überhaupt Ursachen in ihnen nach Gesetzen wirksam sind"58; - was natürlich nicht nur den Systembegriff der Erfahrung sowie die Systematik des Besonderen betrifft, sondern auch...
Page 28 - Erfahrung (als Vorstellung des Zusammenhangs aller Dinge nach allgemeinen Gesetzen) möglich sein soll, so ist sie bloss unter Voraussetzung der Giltigkeit der Verstandesgrundsätze in Bezug auf ihren Inhalt ') möglich.
Page 66 - Weise von einander abgeleiteten Begriffe gelangt, wenn auch in Bezug auf die größten Abschnitte eine Übereinstimmung stattfand, zu der die Natur der Sache viel mehr, als das Verdienst der Methode führte.
Page 74 - Dies muß man nicht dahin mißdeuten, alles Wirkliche sei gut und empfehlenswert. Es soll vielmehr bloß als "unvermeidlich in der vernünftigen Entwicklung des Ganzen', wenn auch vielleicht als momentane Diffoncmz, angesehen werden. Doch ist nicht zu leugnen, daß auch so Hegel's Ansicht ein gewisses Gehenlassen empfahl und sich den Vorwurf der Servilität und des Quietismus zuzog.
Page 33 - ... Welt als Ganzes überhaupt dem Gebiet dieser Gegensätze (Anfang und Ende, unendliche Teilbarkeit etc.) zu entziehen, sei unbefriedigend. Gegeben bleibt uns diese Sinnenwelt doch - wir können nicht, weil wir an den Punkt einer Entscheidung...
Page 39 - Genauer brauchen wir uns mit Lotze hier nicht zu beschäftigen. Und auch andere Spätidealisten brauchen nicht herangezogen zu werden. Denn — wie JE Erdmann, der es wissen mußte, sagt - ist die Fülle der Systeme, die in diese Zeit fallen, so groß, daß „selbst dem Fachmann...
Page 32 - Grenzen überschreitend, notwendig irren muß, sondern auch wieder darauf, daß es ihrem richtigen Gebrauche an den hinlänglichen Datis fehlt, um das Dasein desjenigen Gottes, den sie erreichen will, wirklich als notwendige Ergänzung der Erfahrung nachzuweisen.

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