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1938,

, c. tam inde concriptamfubtusque manu propria roboratam SigillonoPs. 1017, 1. strojußinus infigniri

Signum Domini Chuon-
radi invićtislimi Roma-
norum Imperatorin Au-
guti.

Vdalricus, Cancellarius vice Aribonis Archicapellani
recognovit.

Das XII. Kalendis Septembris, Indikationex. Anno Dominice
"nationismillefimo XXVIII. Annoautem Domini Chuon-

radigi III. Imperiivero II. Aktum walahuinfeliciter

Amen.

„ „Ich Westehe meine Unwissenheit ratione der Ankunft dieses
Sigfridi, die Annales Hildesheimenfer ao. 1038.p.729. nennen ihn
einen Bruder Brunonis Epilepi"Mindone" Dieser wird in
dem Chronico Minden/ p. Paulin: Synt, Rer. Germ. Nobilis. Saxo
gehen", ind ein nercket in der Hote für an, daß
aus der Familie der Marggrafen von Brandenburg entsprofi
fen, und beziehet sich desfalls auf das Chr Osnabrug Erdman-
P, 207. Nun waren die damahligen Margrafen von Bran-
denburg aus dem Anhaltischen Stamme“ Daß Athalbero,
Bio-Effico, Burchardus, aus eben "F" gewesen, ist biß-
hero ziehmlich wahrsch einlich gemacht. Dahero es denn gar wohl
seyn kam, und wahrscheinlich ist, daß Sigfridus ein Sohn feines
Anteceloris Pfalz-Graf Burchardt "der ein Bruder oder ein
Pruder Sohn gewesen, weil meines Grafen Sigfridi Graff
schafft schon in einem Kayserlichen Dipläe 980. gedacht
wird, da der Kayser Otto dem Closter Corbey 2. Marcas Me-
genrichsdorf & Mimileura in pago Haffgawe in ComitatuSigfridi
onfirmirt pud Schadenium ff. " Paterborn.p. 321.

Gnug, daß es unläugbar ist, daß er ein Pfälz-Graf zu S:
(2)

kei so klir i in Eurg hnik d ( Mit :

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in Nord- und Ost-Thüringen. 33 fen gewesen, daher er auch den Marggrafen Bernhardos

von dem Dithmaro L. WI. p. 215. vorgesetzet wird, als s'o, woselbst ' wird, daß Sigfrid, und Bernhard, nebst 1ss.

einigen Bischöffen mit Boleslao zu tradiren gesendet gewesen

dieser aber sich nicht getrauert bis an die Elbe zu kommen. Selb
der Kayser preferiret ihn denen Marggrafen Hermanne & Eggi-
hardo, wenn er die Abtey Scheldize der Jurisdiction Bischoff
Bernwards zu Hildesheim unterwirfft, ibi: interventu Cunigun-
de Imperatricis notre videlicet dileétifime conjugis episcoporum
quoque Geronis Vnwani Arnoldi, Dietrici Hildivardi & Erici:
optimatumque nostri regni Bernhardi Ducis, Sigefidi comitis, Her-
manni & Eggehardi confii ventilatione fupra dictam Abbatiam fi-
taminpago Weflaga & in comitatu Friderici Gomitis &c. Datum
Anno Dom. Incarn. MXIX. Ind. IL Anno Dni Henrici regnantis
XVl, Imperivero ejus VI.Xll. Kal.Aprilis. Aétun Goslarie. Wel-
ches Diplomabeym Schatemio P. I. L. V. Annal. Paderbornenfp.433.
zufinden ist; Gleichen Platz hat er in dem Diplomate, da Kayser
Conradus l, dem Stift Minden Kemnuim in pago Valim & in
comitatu DancmariComitis auf bitten feiner Gemahlin Gifilae Bi-
schoff Herzog Bernhardt und Sigfridi & Herimanni Comitum
geschenckt A. 1025. V.Nonar. Maj. ap. Schatenium 1. c.p.468. Dith-
maru erwehnet feiner noch einmahl L. VIII. p. 246. Da er
faget: Hermanni & Ekchardifatellites e.orum more olito in me
non modo exarfere, verum etiam aliis melioribus nocuerunt. Ar-
chiepiscopum enim Geronem in Wirbini & Sigfridum comitem in
Neficipetierunt,&in quantum eisplacuitabstulerunt. Wenigstens
verstehe ich hierunter so lange unsern Sigfridum, bis mir jemand
einen andern Sigfridum Comitem zu beweisen im Stande ist;
umahln Nefici oder Nizzi, welches heut zu Tage Neiz heifft
ber der Saale unweit Gibichenstein und also auch nicht weit
von dem pago Hoßgau oder Hafliegau gelegen ist. Es ist auch
gewiß är Sigfridus, welcher nebst Herzog Bernhardten bey
der resignatione oder abnegatione folenni, wie sie genennet wird,
Theodorici Comitis & Gilberti feines Sohnes des Guthes Bu-
denesheim zu Gonradi ll. Zeiten gewesen, apud Schannat, Windem.
Lirrer. P. Ip.4r. N.VI. - Wenn Sigfrid gestorben, eröffnen uns
die Annaler Hildesheimenfer a. 4.1038. ap. Leibnit. T.IS R. Br., P.
729, ibi: Sigfridus Praetor Palatinus er Bruaonis Episcopi »:
E O-

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Hermannus

--- - womdonenfis Vll. Kal. Maji moritur & in Winciburg tumulatur. Kurz darauf, nehmlich anno 1040. hat Dedo beyde Pfalz-Graff schafften zusammen bekommen. vid, chrou, Gofernf a Madero edit. P. 2iz. w-

Caput III.

Von denen Pfalz-Grafen zu Sachsen
in West- und Süd-Thüringen.
- s 13.

C, P, 3. ". Als Sigfrida gestorben war, kam die Pfalz-Graffchafft, in

Ost- und Nord-Thüringen an die Pfalz-Grafen in Südund West-Thüringen, von welchen zufördert zu handeln seyn wird. Bei dem Sigeberto Gemblacenfi tiefet man, daß ARNOLDVS Pfalz-Graf zu Sachsen mit bei der ao.934. gewesenen Schlacht mit denen Hunnen gewesen, wie oben §. . et“ wehnet worden, er soll auch noch des folgenden Jahres bey dem - Tournier zu Magdeburg mit gewesen seyn, wie Fabricius aus denen Tournier-Büchern referiret, alleine es ist bekannt, was diese vorfidemmeritieren. Ich glaube aber, daß dieser Arnoldus in Thuringia occidentali, wozu ein gutes Stück von Hessen und Nieder-Sachsen gehörete & Australi dem heutigen Thüringen F" gewesen, weilnSigfridus zu eben der Zeit als Pfalz raf in denen Scriptoribus coaevis vorkommt, welcher die Kahl

fert. referwata in Thuringia, orientali & feptentrionali adminifriert hat.

- $. 14. -

. Wer Arnoldo in dem tärafen - Amte gefolgt, ist nicht eigentlich bekannt, weiln, das Jahr seines Todes unbe“ kannt ist, alleine was Geroin Ober-Sachsen war, war Herman mus Bilingus in Nieder-Sachsen. Von seinem Herkommen kam man zwar nichts gewisses, aber doch dieses fagen, daß er ein Cadet eines Grafen von Sachsen gewesen, wie Meibomi J// Windici, Billingianir, erwiesen; denn fein Bruder w"

Inf

F: mann war ein Grafehe Hermann in so groffe Kayserl Gnade kam. „ f JaHermannus hatte vielleicht gar feinem Bruder sein Glück zu dan-Bin

un, cken, weilnWichmann der Kayserin Mathildis Schwester Friderunam zur Ehe gehabt, reßte Dithmaroapud Leibnit.p. 333. und Hermann wohl durch feine Frau Schwägerin an Kayserlichen Hoff bekannt worden. Ob aber Hermannus ein Sohn des Grafens Billingi, fo zu der Zeit gelebet, gewesen, daran zweifle ich, weiln

" alle coxvi darvon schweigen, und Albertus Stadenfis, welcher im XIIIden Seculo gelebet, am ersten, so viel ich weiß, gedencke, daß Hermannus Billingi Sohn gewesen: Meibom. c. l, hält es ebenfalsvorausgemacht, daß dieses richtig fey. Alleine wenn man erweget, daß Hermannusfchon a. 95 1. zu fo hohen Ehren gelanget; Wigmannus deswegen neidisch worden und Krieg angefangen, Billingus aber juxta Diploma Ottonis, da er das Closter Z Bergen bei Magdeburg dem Erz-Bischoff unterworffen, annoch 968. gelebet, Wid. Meibom. c. l., 315. Opuf. Schöttgens Nachlese von Ober-Sachsen P„VII. p.577.fo weiß ich nicht, wie

man dieses alles zusammen reimen soll, daß vornehmlich Wichmannus ein regierender Graf, Hermann ein apanagirter Herr gewesen, jener Krieg angefangen, und der Vater doch noch gelebet, und zu den übeln Bezeigen des ältesten Sohnes folte stille : 9eschwiegen haben. Mir deucht immer, weil Hermannus Bilin

: gus genennet wird, gar zu geschwinde geschloffen worden, ergo hat er einen Vater gehabt, der Billung geheiffen: ergo ist der zu gleicher Zeit lebende Graff Billing der Vater gewesen. Doch : dieses gehöret in die Sächsische Historie c. Hier kommt es auf den Beweiß an, daß Hermannus Palatinus Saxoniae gewesen, --- der geneigte Leser judicire selbst hiervon aus denen Stellen derer Scriptorum Adam Bremen. L. iI, C. IV.faget fo: Qua neceßtate (Sachsen einen geschickten Gouverneur wegen derer angränzenden Völcker vorzusetzen) Rexperuasus Hermannoprimum tutelaevidem commifit, (daß er nehmlich gleichsam tutorio nonine des Kayserlichen Erb-Prinzens Sachsen verwalten folte) de quo wiro & '' viri, quoniam tam Bremenfi Ecclesiae quam alis

: magno furrexiffe videtur excidio altius ordiri necessarium Duxi (der gute Hr. Adam läßt hier seine Partheyligkeit ziemlich bliden) Virilie pauperbus ortunatalibus primo utajunt VII. manfis JV- E 2 toti

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-

Hermannus totidemque manentibuser hereditate parentum fuit contentus (viven- e,
Bilingut, die non datur hereditas, ergo ist Hermanni Vater schon tod ge- rick
wesen, mithin ist es der damahls und a. 968. noch lebende Graff
Billing nicht gewesen) Deinde quod erat scrisingeni decorisque for-

nie ein pro merito fidei & humilitatis quam dominis & Patribut i exhibnit, facile notus effet in curia ad familiaritatem regislipfiusper- d venit; qui comperta juvenis industriaffept eum in numero Mini- erto prorum; deinde Nutriciumpreep it cle filierum. Mox etiam fuc- "Wie cedentibus prosperis commift eivice: Prefecture, ln quibus officis |, ihrenue administrativ dicitur manentes fuos profurtoinjudicium de . Es latos, dato Sententia omnes ad mortem damnaffe. Cujns novitate er

facinoris & tunc clarus in populo & clariffmut deinceps fällt"
pluri. Poftquam vero Ducatum meruit Saxoniae judicis & julia
gubernavit provinciam. Helmoldus Chron. Slav. L.I. C. Xerzehlet

dieses mit Adami Bremenfis Worten, Wittichindus L. II. p. 64 ", - - spricht: Hermannus Dux Saxoniam procurabat. Dithmaru L. II.P.

- 4. Edit. Maderian. stimmt mit demselben ein, da denn einem nicht irren mag, daß er schon Herzog genennet worden, indem

dieses anfangs bloß Ducen militarem bedeutet, weiln, Adamus
expreffe sagt: ersey nur erstlich praefectus und clarifimus in Palatio

gewesen, Chron. Picturat. Brunfvicenf pud Leibnizium T. III, P.
311. a. 968. schreibt von ihm:

- To dem Stubekeshorne by Soltaw wonede ein Man, de het
Billick to Seubekeshorne, de hadde leven hove landes und feven
Untersatten armer Lüde, unde hadde twey Sone, de eine de het
Wichmann, deander Hermea, Duffe Herman de kam in der K9/er"
Hoff, unde wart ein Wepener by dem Keyler, unde helt fikdenfill-
cken alle Manne, so datöne leiten alle mann leyff Kregh, unde de r
Keyser de nam ön to eynem Toehrmfler fme Somes, und dar“

- - fatte be ön vor eynen Richter in der Stadt to Meydeborch. He re- k
- gerde und richte de so rechte, dat ön alle lude forchten. Do 4“
Keyfet ut moßte, fo devoren beröret is, dat he wolte teyn to Rome
unde in Italien, do bevold Keyfer duffen Hermen dat Landro Safen, s
unde de Keyfer was ute kengk wann viff Jareunde dule Hermen
regerde so wohl, dat yd alle man behagede. Do de Keyser weder

to Hus kam unde Greve Gero, dat hyrto voreaffgefacht is, was vor

for

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