ort. Wie das Laster immer feig ist, wenn es sich entdeckt

Verfechter des Rechts und der Unschuld leichtes Spiel; bald waren sie Sieger. Die weiligen Vermummten, die mit dem Leben davongekommen, wurden gebunden in die Nntenrdlschen Gewölbe geschleppt, die Gefangenen aber', VK vor ihnen dieselben eingenommen hatten, in Freiheit gesetzt. , .- , , '^

Die umliegenden Gaue ahmten diesem Bei« spiele nach, und, bald war das heimliche Gericht verschwunden.

Der frohe fag für Kunz und Marga« rethen erschien, und die Weihe des Priesters bestätigte den Bund der Liebenden, den Amor durch feinen treuen Gehülfen Zufall geknüpft hatte. Hochbeglückt schaukelte nach Verfluß eines Iahres der alte Laien burger einen holden Eukel auf seinen Knieen. Lange sahe er ihm ins freundliche Gesichtchen, dann sprach er bedeutungsvoll: „Bube, als ich deinen Vater so vor mir hatte, war mir nicht so wohl, »ls jetzt, denn ein schweres Verhäng« niß stand über ihm. Ueber dir ist der h>>^

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«el Heiter. Mache, daß dir dle Ruhe nicht gefährlicher wird, als der Sturm deinem Va» ter war."

Kein trübes Ereigniß störte, mehr die stillen häuslichen Freuden dieser Glücklichen, und sie genossen bis »n das Ende ihrer Tage den Frie« den, den sie nach so vielen Mühen und Gefah« «n endlich erlangt hatten.

Das ritterliche Fraulun

Vertha von Klein.

»der die

Entdeckung im heimlichen Gericht.

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