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gefischt wordm/so last man das Hzu bodemseyen/ vnd geist das klare davon ab / welches zu dem exrraliiren wieder zu gebrauchen: Es wäre dann Sach / daß so viel Eisen darin / so kome mans über Bley.aschen concenrrirso. Den weissen Silber, Kalch geist man in ein deinen Tuch / so vber ein Glaß oder ander Steinen Gesehnt gewannen/ so rint das vbrige V! davon. Barnach,gtcst man ein wenig warm Wasser darauff/ vnd last solches auch durchlauffen / welches das vbrige ^ / so noch bey dem Z> Kalch geblieben / auch außziehct. Darnach bindet man das Tuch zusammen / vnnd prest daß übrige Wasser vollends heraus / vnnd legt den Silber,Kalch dahin zn trucknen / welcher in dem 8ecreren Tiegel reclucirer, oder aber zu

Oimenrirung des <üälme)'es in z> vnd S gebracht wird.

z 8. Wiedas qcfelte Silberohne

Schaden oder Verlust deß Gewich-
tes ztt reäuciren.

AJeweilen dieser weisse Stlber-Kalch durch ^die Saliä gany flüchtig geworden / vnnd in ge, meinen Tiegeln vnmüglich ohne grossen Abgang desselben zu reäuciren. So kan man denselben fügltcher nicht zu recht bringen / als auff folgende weise.

Man soll gleich schwer 8»I älcali vnter dieses
D iiij flüch.

flüchtige )> mischen / vnd in den glühenden 8ecreren Tiegel / der vnten weiter als oben ist / tragen / vnnd mtt seinem Deckel / von I.mo Zapienci« gemacht/ zudecken / vnnd zusammen schmelyen / so raucht nichts hinweg / vnnd tringt auch nichts in den Tiegel / vlmd wird also das Güldische) ohne Abgang erlangt / welches man^ranuliren, vnnd mit v° das Gold davon scheiden kan / die 8c>Iurion deß Silbers wieder zu dem Gold fischen gebrau, chen/wteder reäuciren, vnnd also conrinmrlich die, se Arbeit verfolgen/ so hat man ein stetiges Scheid, werck des Goldes von dem Silber / vnnd kan diese Arbeit mit grossem Nusen an allen Orten gmieben werden.

Z? Wie aufs eine andere weise das

flüchtige D mit grösserm Eutzen

ZU reäuciren.

(FEHe diesem flüchtigen Silber-Schiff das Zischlein «.emora anff sein Ruder / da, von es still stehen muß / vnnd ihme seine schnelle fiucht benommen wird. Seye dieses Silber,schtff/ sambt dem Fischlein Kerno«, so ihme auff stin Ruder gesessen / zusammen in den 8ecrecen vier, ecktgten Tiegel / schmelye es zusammen / so wirst« nicht allein alles I ohne Abgang erlangen / son'

dern es wird das H auch auß des Fischleins weißen graben etwas am gewicht zugenommcn/vnd durch sein vlut Güldischer herauß kommen / also daß man durch diesen zusay mehr vnnd auch besser )> erlangt / als wann es durch andere zusZye reäuci^ rer worden. Vnv was sonfien für andere nuyliche dingen durch hülffe dieses^fiüchtigenZ> zu wegen zu bringen/ soll geliebts Gott hernach auch gelehret werden.

Dieses ist das jenige / was ich anff dtßmal von dem leichten ausziehen des flüchtigen Goldes «uß den Steinen vnd armen Eryen / auch Fraäi^ rung des Z> nach vnnd nach in G lehren wollen. Ein mehrers davon an andern Orten gesagt wer* den soll.

4<I. KolgetttUN/wiedieStettievnd

arme S vnd y Erße durch den nassen

Weg mit Äuyen zu exrrakiren.

M An glühet dieselbe / vnnd löschet sie mit "Waffer / wie oben bey Vorbereitung der Gold,Eryen vermeldet / gemahlen / werden sie mit ^ angeseucht vnd extraKirr, wie die Gold, steine / vnd ist in dem auß ziehen gany kein Vnter, scheid / als vnter den Wassern / weilen daß G durchs/ vnd das H durch V«««Kirrwerden. Wann man dann (-) vnnd I Er«e zugleich haben kan / so wird daß G durch V! / vnd das D durch ^ exrrakirr, VttNd beyde loluriones zusammen Dv gossen/ gossen/ so prXcipiritt sich das D bey dem VNttd

fällt zu Bodem/ vnnd fischt zugleich das S auß dem v?. Vnd wan auch gleich ^ bey dem H Ery gewesen / so zu gleich mit dem Z durch das ^ außgezogen / so hindert es doch nichts: Dann daß 5 vnd T fallen zu Bodem / vnd das Z bleibt indem Vi / welches zu anderm G zu extraKiren, wiederumb zu gebrauchen ist / so offt vnd vielmal/ als man selber will. Will man das Z auß dem V? fellen/ so kan es mit Eisen-Blechen geschehen/ die man darein legt / davon aber das vs roch vnd rnbequem wird / weitcrs zu dergleichen Arbeit zu, gebrauchen. Darumb man solches über einer Bley-aschen concenrriren soll / so Zraäirr das

Geistlich Eisen etwas von dem 7z inS / vnd wird also das offt gebrauchte ^ endlich noch auch zu Nuyen gebracht. - .

4?. Noch auffeine viel leichtere weise das C vnd s ohne SchmekH<skür auß den armen Eryen / Sand/ Letten vnnd dergleichen Bergkarten/in Lo

^>ia zu extraKiren.

Aüllc mit dem gel östen vnd gemahlen Erße/ ^ Sand/ oder Steinen/darinnen flüchtig oder 6xSist / einen beschlagenen Glasern oder von gn' terErden gemachten Kolben vber die helffte an/ vnd schütte so viel des nachbeschriebcnen Z^eoirrm

darauff/

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