l^VsNeVrV: 104 ^VZVLO«^:

nnruft: so wtirde auch alsdann in dieser Wendung nichts neues siyn. Hat nicht schon »»nn» sein Genie angerufrn?

Und was noch mehr ist; hat nicht einer der größten französischen Kunstlichter R»pm, ihn deswegen getadelt? Wollen -Sie aber sagen: ja hier ist mehr den n»pi»: hier ist m.ier: so zucke ich die Achseln un> gehe weiter.

«rstt Fortsetili,n.

"Ich komme auf eine andre Unmerckung, »'welche die Bescheidenheit angehet, die "nach der Vorschrift des «»><>, in dem "Eingange des Heldengedichts herrschen soll. "Ich muß die Stelle des römischen Künste "lichters nothwendig hersetzen:

[ocr errors][ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

"welcher so deutlich ist, daß ich mich wuw "t,re, wie ihn noch niemand angemerkt "hat. Die griechischen Heldendichter ver"binden den Inhalt und die Anrufung; "die römischen trennen sie. Den Anfang "der Iliade und der Odyssee habe ich "schon angefühlt. Dort heißt es: V.ssnge

»'mir Gi tin litN 3»rn de» Achllle» :c. Hier "S»?e>Mir, Muse l,,n M»nn !c. Beydewal

"ist die Gottheit bey dem Dichter das ''erste. Er erkennet seine Schwäche. Er "sagt nicht, ich will den und j.-nen Hilden "besingen; er untersteht sich nichts, als "der Muse nachzusinge«. Durch diesen "einzigen Zug schildert er sich als einen "bescheidenen Mann, nls ein Mann, der "sich der Gnade der Götter überlässct; "zwey Stücke, welche ihm das Vertrauen "der Leser erwecken, und den zu erzehlen"den Wundern einen Grad der Wahl» "scheinlichteit geben, den sie nicht haben 'würden, wenn si» sich bloß auf ein

"mensch.

[graphic]
« PreviousContinue »