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Die altchinesische reichsreligion:

vom standpunkte der vergleichenden religionsgeschichte (Google eBook)
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Otto Schulze, 1882 - History - 46 pages
  

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Popular passages

Page 23 - Ladies from the harem are present, presiding and assisting; music peals; the cup goes round.4 The description is as much that of a feast as of a sacrifice ; and in fact, those great seasonal occasions were what we might call grand family reunions, where the dead and the living met, eating and drinking together, where the living worshipped the dead, and the dead blessed the living.
Page 4 - Genesis ohne weitläufige l'msclireibuinr ins Chinesische zu übersetzen. Die Jesuiten verfuhren nun in China, in Indien und in vielen ändern Ländern, wie die Apostel und die Kirche selbst im Laufe vieler Jahrhunderte. Man wusste, dass des Menschen Geist, seine durch Geschichte, Erziehung und Unterricht eingeprägte Richtung...
Page 11 - Muster nehmen, denn sie sind belehrend für den heiligen (vollkommnen) Menschen. Die rein sittliche Tendenz der Gottheit in dieser Beziehung spricht sich in eigenthümlicher Weise namentlich auch darin aus, dass sie nicht wie die Gottheit Calvin's alles nur zu ihrer eigenen Ehre wirkt, sondern frei ist von jedem egoistischen Interesse. So findet im Kia-iü 27 f. 10 v. Confucius an Himmel und Erde so gross, dass sie ohne Privatinteresse (Wu-sse) wirkten.
Page 43 - ... das ist für uns eine Errungenschaft geistiger Freiheit. Durch die herkömmlichen Berichte über das altchinesische Leben irregeführt, war ich seither immer der Meinung, dass der chinesische Geist der am wenigsten religiös ge') Vergl. "Weber, Allgem. Weltgesch.
Page 20 - IX, p. 784. 785. 796, 2. *) v. Hellwald, Kulturgesch. Art. Chines. (Freilich auch Plath behauptet: Von Belohnung oder Bestrafung nach dem Tode für die Handlungen dieses Lebens ist in den klassischen Schriften nie die Rede. 790.) Stellung" von einer Vergeltung nach dem Tode, von einer etwaigen Bestrafung nach dem gegenwärtigen Leben, alle Belohnung und Bestrafung werde in der gegenwärtigen Daseinsform abgemacht. Gegen diese Behauptungen ist ganz im allgemeinen zu bemerken, dass man aus dem Nichtvorhandensein...
Page 9 - T. II. p. 574 stimmt, wo erklärt wird, „Geist (Schin) nennt man das Feine oder Zarte (Miao) in allen (den 10,000) Dingen"; oder Hi-tseu IV, 8. T. II. p. 451: „Das Unerforschliche oder Unergründliche (Putse) des Yn und Yang heisst Geist."4) Eben insofern also die Gottheit ohne Geruch und ohne Laut, dh geistig ist, kann sie mit den grobkörperlichen Sinnen nicht begriffen, ') Vgl. Ludwig, Einleitung zum Rig-Veda p.
Page 7 - Darin zeige sich", bemerkt Confucius, „des Himmels Weg, der (sichtlich) nicht wirke, während die Dinge sich doch vollendeten'' (Wu-wei eul vö tsching). stischsten, die eigenthümliche Geistesauffassung am deutlichsten beleuchtende Aeusserung, wenn von den alten chinesischen Weisen bemerkt wird (und zwar nicht blos von Confucius und seiner Schule, sondern auch von Lao-tse), dass der Himmel nicht spreche, und dass sein Thun ohne Geruch und ohne Laut...
Page 11 - ... Naturereignisse, er lässt auch Volk und Fürst sich gegenseitig belehren, züchtigen, bestrafen2); beide sollen einander den Willen der Gottheit, der auf die Erhaltung der sittlichen Ordnung gerichtet ist, zum Bewusstsein bringen. Im Kia-iü 25, 3 lehrt Confucius: Wenn das Volk den rechten Weg (Tao, das Prinzip) verlässt, dann verwirrt auch der Schang-ti des Himmels Ordnung (Schang-ti pi i khi wei loen Thien tao). Darum mahnt derselbe Weise den Fürsten von Sung3): „Ehre (tsün) den Himmel,...
Page 27 - ... Ahnengeister, angewandt. Auch das menschliche Seelenleben selbst in der relativen Selbstständigkeit seiner psychischen Functionen giebt Veranlassung zu verschiedenen Geisterschöpfungen. Dahin gehören die Namen Ho an etwa gleich Spiritus3); Khi = force vitale (Julien zu Lao-tse i, 10). Der Ta-tsai-li sagt: der reine Odem (Khi) des Yang heisst Schin; der reine Odem des Yn heisst Ling. 4) Wenn der Mensch erst geboren wird, entsteht bei der ersten Umwandlung der Pe usw Ebensowenig etwas eigenthümlich...
Page 22 - Lün-iü n, u fragt Ki-lu nach dem Dienste der Manen und Geister (Kuei-schin), Der Meister sagte: du vermagst noch nicht den Menschen zu dienen, wie vermagst du den Manen und Geistern zu dienen ? Ich (sagt Ki-lu) erlanbe mir, nach den Todten zu fragen.

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