Ärztliche Aus- und Weiterbildung als ökonomischer Faktor im Krankenhaus: Eine Analyse am Beispiel der chirurgischen Röntgenbefundung

Front Cover
GRIN Verlag, 2010 - 78 pages
0 Reviews
Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 2,7, APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Aus- und Weiterbildung (AuW) hat fur junge Arzte in Deutschland in den ersten Jahren ihrer Tatigkeit zentrale Bedeutung. Im Widerspruch dazu steht der geringe Stellenwert, der einer strukturierten Weiterbildung im Klinikalltag beigemessen wird und die nur langsame Entwicklung von Weiterbildungsprogrammen fur die Facharztausbildung. Gerade angesichts eines zunehmenden Arztemangels bekommt die Ausbildung der Mitarbeiter fur die Klinik auch unter okonomischen Gesichtspunkten einen immer hoheren Stellenwert. Im Bereich des Human Resource Management wird durch eine gute AuW Personalentwicklung, -einsatz, -bindung und Motivation verbessert und die Kosten fur die Personalbeschaffung gesenkt. Die Einsatzmoglichkeit und die Flexibilitat des Personals werden erhoht, wobei wesentlicher Widerstand gegen die Einfuhrung einer AuW seitens der Beschaftigten nicht zu befurchten ist. Auch haftungsrechtlich erscheint eine dokumentierte AuW sinnvoll; zum einen entzerrt eine gute Qualifikation die Problematik von Organisations- und Ubernahmeverantwortung, zum anderen senkt sie die Wahrscheinlichkeit von Behandlungsfehlern. Eng damit verknupft ist das Risikomanagement, in dem die Ausbildung von Personal einen wichtigen Platz einnimmt. Sowohl das externe wie auch das interne Marketing profitieren in mehrfacher Hinsicht von einer strukturierten AuW, sowohl in Bezug auf Patienten, wie auch auf niedergelassene Arzte und eigene Mitarbeiter. Im Bereich des QM scheint vor allem das CQI im Rahmen eines modifizierten TQM ein Erfolg versprechender Aspekt zu sein. Eine Besonderheit des Gesundheitssystems ist an diesem Punkt die wechselseitige Abhangigkeit von subjektiven und objektiven Qualitatsfaktoren, die sowohl die Leistungsanbieter wie auch die Leistungsempfanger betreffen und nicht beliebig veranderbar sind. Beide Qualitaten lass
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

abhängig Abläufe Adressaten Anforderungen Anzahl Arbeitgeber Arbeitnehmer Ärzteblatt Ärztekammern ärztlichen Weiterbildung Aspekte Aufgaben aufgrund Ausbildung Außendarstellung Außenwirkung Auswirkungen ÄZQ Bedeutung Behandlung Behandlungsfehler Beispiel der chirurgischen beispielsweise Bereich der Röntgenbefundung Bereitschaftsdienst berücksichtigen berücksichtigt besteht Bundesärztekammer Chefarzt Chirurg BDC chirurgischen Röntgenbefundung daher definiert Diagnostik Dienstleistungsmarketing DPMO eigenständig Einsatz entscheidend entsprechend Ergebnis Ergebnisqualität Euro externe fachlich Faktor falsch-positive Fehler FMEA funktionale Qualität Gemeinsamen Bundesausschuss Gesundheitswesen Grönroos gute AuW Heilmittelwerbegesetz hierbei hohen Stellenwert i.Allg Interessen Internes Marketing junge Ärzte Klinik Klinikträger klinischen Kompetenz konkrete Konzept korrekte Kosten Krankenhaus Leistung Leistungserbringer Management Maßnahmen medizinischen meist möglich muss niedergelassenen Arzt notwendig objektiven ökonomische Organisationsverschulden Patienten Patientensicherheit Personalbeschaffung Personalentwicklung Personalführung ProCum Cert Prozess Qualifikation qualifizierten Qualitätsführerschaft Qualitätsmanagement Qualitätssicherung Qualitätsziele Quality Rahmen relevant Risiken Risikomanagement Röntgenaufnahmen Röntgenbefundung Röntgenbilder Röntgendiagnostik Simulation sinnvoll Six-Sigma strukturierte AuW Telemediengesetz Tempka Therapie Training Übernahmeverschulden übersehenen Befunden Unfallchirurg unterschieden Verbesserung verschiedenen vielen Weiterbildung Weiterbildungsmanagements weitere wesentlich wichtig Ziel zunehmend

Bibliographic information