Ökonomie der (Selbst-) Aufmerksamkeit - Aus der Perspektive der Moral nach Georg Franck

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GRIN Verlag, 2009 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,7, Bauhaus-Universitat Weimar (Institut fur Medienkulturwissenschaft), Veranstaltung: Aufmerksamkeit und Anerkennung, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zunachst mochte ich kurz in den Diskurs uber den Begriff der Aufmerksamkeit einfuhren, um dann spezieller in die Aufmerksamkeitsokonomie Francks einzusteigen. Wie bereits erwahnt soll der Schwerpunkt der Arbeit auf dem Begriff der Moral liegen, den Franck zum Ende seiner theoretischen Ausfuhrungen einfuhrt, um das Modell noch mit einer ethischen Theorie des Zusammenlebens zu verbinden. Franck versucht mit der Okonomie der Selbstaufmerksamkeit die Probleme der Kapitalistischen Seite der Aufmerksamkeit aufzuheben und einen Weg aufzuzeigen, auf dem der mentale Kapitalismus seinen materiellen Gegenspieler uberwinden und ihm seine Vorherrschaft nehmen kann. Die Frage die sich stellt ist, ob das Konzept der Selbstaufmerksamkeit und das damit verbundene Handlungsideal der moralischen Eleganz das soziale Ungleichgewicht der Aufmerksamkeitsokonomie aufheben und zu einem entscheidenden Wertewandel fuhren kann, der dann zum Siegeszug der Okonomie der Aufmerksamkeit fuhren kann. Im Anschluss sollen Francks Uberlegungen uberpruft und in Bezug zu anderen Autoren noch einmal diskutiert werden. Begriff und Phanomen der Aufmerksamkeit weisen eine lange Reflexionsgeschichte auf, die sich von der antiken Rhetoriktradition bis ins das 19. und fruhe 20. Jahrhundert erstreckt. Der Diskurs uber die Aufmerksamkeit als ein bedeutender Faktor im Wirtschafts- und Mediensystem ist allerdings sehr neu und daher vor allem auch Gegenstand aktueller wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Mittelpunkt der Auseinandersetzung ist die These, das menschliche Aufmerksamkeit zu den wertvollsten und zugleich knappsten kulturellen Ressourcen einer Gesellschaft zahlt. "Jeden Tag wird menschliche Aufmerksamkeit mittels "
 

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