Ökonomische Analyse der bilanziellen Behandlung strukturierter Produkte nach IAS 39 und IFRIC 9

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GRIN Verlag, 2008 - 80 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Universitat Hohenheim, 49 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren bieten zahlreiche Emittenten vermehrt eine Vielzahl sogenannter strukturierter Produkte1(hybrid (combined instruments) auf den Finanzmarkten an, die sich in der detaillierten vertraglichen Ausgestaltung2 und insbesondere hinsichtlich der Auszahlungsprofile unterscheiden, im Kern jedoch ein Basistragerinstrument (host contract) mit mindestens einem eingebetteten Derivat (embedded derivative) beinhalten. Grunde fur die deutliche Emissionszunahme3 sind vor allem darin zu sehen, dass sich Emittenten von strukturierten Produkten gunstiger refinanzieren konnen als uber konventionelle Anleihen4. Neben niedrigeren Monitoringkosten der Emission5 spielt die Moglichkeit von Risikotransfers eine grosse Rolle, wie z.B. im Einsatz mit Kreditderivaten oder der Platzierung von synthetischen ABS-Tranchen6. Vor allem bietet die Emission strukturierter Produkte im Retail-Bereich ein hoheres Margenpotenzial7 im Vergleich zu anderen Retailprodukten8. Fur Investoren sind strukturierte Produkte interessant, da sich nahezu jedes Risiko-/ Ertragsprofil generieren lasst und einem Investor die Moglichkeit gegeben wird, an Markten teilzuhaben, die einzelne Marktteilnehmer aufgrund von Marktunvollkommenheiten selbst nicht schaffen konnen"9. Dadurch konnen aufwandige Strategien durch den Kauf meist eines Wertpapiers unterbleiben10. Hintergrund fur die Regelungen zur Bilanzierung von eingebetteten Derivaten ist es, zu verhindern, dass die allgemeinen Regeln zur erfolgswirksamen Derivatebilanzierung mit dem beizulegenden Zeitwert umgangen werden, indem das eingebettete Derivat in einen anderen Kontrakt implementiert wird, der nicht zum Fair-Value bilanziert wird [IAS 39.BC37; IFRIC 9.BC6]. Dieses eingebettete Derivat ist ein wesentlicher Bestandteil eines strukturierten Produkts und mithi
 

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Contents

Abbildungsverzeichnis III Tabellenverzeichnis III 1 Problemstellung
1
Bilanzierung strukturierter Produkte
11
Würdigung
45
Anhang
vi
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung Adressatenkreis aktiven Markt Änderungen Anleihe Ansatz aufgrund Ausübungspreis Ballwieser 2006 Barwert Basisinstrument Basisträgerinstrument Basisvertrag Beispiel besteht Bewertung bilanzielle Behandlung bilanzieren Bilanzierung Bilanzierung strukturierter Produkte Binomialbaum Buchungssatz Buchwert Cash-Flows derivative Komponente dukte ebda Effektivzinssatz eingebettete Derivate einheitliche Bilanzierung embedded derivative Emittenten Emittentin erfolgswirksam zum Fair-Value erfolgt erfüllt Ergebniswirksame Euribor Euro Fair Fair-Value Fair-Value-Option Financial Reporting Finanz finanziellen Verbindlichkeit Finanzinstrumente folgende fortgeführten Anschaffungskosten Frage Fremdwährungsderivate getrennte Bilanzierung Hachmeister 2006 Handelsaktiva Hebelwirkungen host contract IASB IFRIC IFRS Index-Zertifikat Informationen Instrument International Accounting Standard Investor Jahr Kapitalflussrechnung Kategorie Komplexitätsreduktion Kündigungsrecht Laufzeit Merkmale und Risiken möglich muss Neubeurteilung nicht-finanzielle Posten nicht-optionalen Nominalbetrag Option Optionspreis PriceWaterhouseCoopers Rechnungslegung Regelungen Reverse Convertible Risikofaktoren Roese/Trepte Rückzahlung Scharpf signifikante soll stellt strukturierter Produkte strument Teilkomponenten Trägerinstrument Trennung Trennungspflicht Trennungsprüfung Trennungsregeln turierten Produkten Unternehmung unterschiedlichen value through profit Vertrag Vertragsänderung Vertragsmodifikation Vielmeyer 2006 Wahlrecht Wertentwicklung wesentliche Zahlungsströme Zeitpunkt Zertifikat Zins Zinsrisiko Zinssatz Zinszahlung

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