Ökonomische Erfolgspotenziale von Web 2.0: Evaluation der Tragfähigkeit von Web 2.0-Unternehmen in Deutschland

Front Cover
GRIN Verlag, Dec 28, 2010 - Computers - 165 pages
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1.0, Georg-August-Universität Göttingen (Institut für Wirtschaftsinformatik), Sprache: Deutsch, Abstract: Seitdem O’REILLY 2005 den Begriff »Web 2.0« prägte, haben sich viele Unternehmen in der damit bezeichneten Erscheinungsform des World Wide Web engagiert. Bisher ist es allerdings nur wenigen von ihnen gelungen, mit ihren Geschäftsmodellen Gewinne zu erzielen. Dennoch haben sie das Interesse von Investoren geweckt, was auf große zukünftig zu erschließende Potenziale in diesem Bereich schließen lässt. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, ob und in welcher Weise die hohen Erwartungen an wirtschaftlichen Erfolg im Web 2.0 mit Bezug auf die deutsche Unternehmenslandschaft gerechtfertigt sind. Basierend auf ausführlichen Literaturrecherchen erfolgen die Untersuchungen unter besonderer Berücksichtigung des Aufbaus eines Geschäftsmodells. Allerdings werden Angebotskategorien, Wertschöpfungsspezifika und Ertragslösungen nicht nur vorgestellt, sondern auch bewertet. In einer stärker standortbezogenen Sicht kommt es ebenso zu Ausführungen über gegenwärtige Marktbedingungen, Marktchancen der Zukunft sowie Finanzierungswege. Um auch einer objektiven Beurteilung von Web 2.0-Unternehmen nach ökonomischen Gesichtspunkten zu genügen, wird die Discounted Cashflow-Methode zum einen in der Theorie erläutert, zum anderen anhand eines Fallbeispiels praktisch veranschaulicht. Ausgehend von einem sich überwiegend vorteilhaft darstellenden Marktumfeld sowie dessen Entwicklung sind – trotz eines mittlerweile großen Wettbewerbs – zahlreiche Marktlücken noch zu erschließen. Obgleich ein Zusammenwachsen ursprünglich andersartiger Web 2.0-Angebote zu beobachten ist, kristallisieren sich mit Sozialen Netzwerken, dem Consumer-to-Consumer-Commerce und Virtuellen Welten bzw. Online-Spielen drei zukunftsträchtige Grundformen heraus. Die Ertragskraft der Web 2.0-Unternehmen sollte sich angesichts eines in kommenden Jahren florierenden Online-Werbemarktes enorm verbessern. Durch Kombination der deutlich höher erwarteten Werbeerlöse mit anderen Erlösformen entsteht ein ausgewogenes Ertragskonzept, das in Relation eher fallenden Kosten für den Geschäftsbetrieb gegenübersteht. Das Web 2.0 war populär, ist es heutzutage und wird es allem Anschein nach auch zukünftig sein. Für Unternehmen ergeben sich dadurch vielfältige Potenziale, welche in wirtschaftliche Erfolge umzusetzen sind. Bei allen Überlegungen zu einem Geschäftsmodell hat jedoch ein alles entscheidender Faktor stets vorrangige Berücksichtigung zu erfahren: der Nutzer.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

I
x
II
4
III
30
IV
53
V
58
VI
70
VII
88

Other editions - View all

Common terms and phrases

2.0-Anwendungen 2.0-Unternehmen Abbildung Agenturaufträge Angebot Anlage Anwender Anzahl aufgrund Auflage Außerdem Barwertes Barwertes der ewigen Basis-Mitgliedschaften beispielsweise Berechnung bestehen Betriebserträge Bezug Blogosphäre Blogs Büroausstattung Business Cashflows Content Coverage DCF-Methode derartige Detailprognosezeitraum deutschen Deutschland diesbezüglich Discounted diverse Durchschnittliche Veränderungen E-Commerce Economy Eigene Darstellung Eigenkapitals Entwicklung Ergebnisse Erlösformen Ermittlung Erstellung Ertragsmodell ewigen Rente FCFs Finanzierung Folglich Funktionalitäten Gemeinkosten Geschäftsmodelle große Grundlagen hierzu auch Kapitel hohe Informationen Inhalte Internet Internetnutzer InTNS09 Investoren Jahr jeweiligen Kostentreiber kritischen Masse lediglich Marketing Markt Mashups Mitgliedschaften mobilen möglich München New Economy Newsfeeds Nutzenversprechen Nutzer Nutzung ökonomische Online-Spiele Plattform Potenziale Premium Premium-Mitgliedschaft Private Equity Prozent registrierten Semantic Semantic Web Shareholder Shareholder Value Sonstige Gemeinkosten sowie Soziale Netzwerke soziodemografische stark Tragfähigkeit Unternehmen Unternehmenswert US-Dollar Value Venture Capital Verbreitung Videocasts viralen Marketings Virtuellen Welten WACC Wachstum Web 2.0-Unternehmen Webseiten weitere weiterhin Werbeeinblendungen Wert wertorientierten Wertschöpfungsarchitektur Werttreiber Wiesbaden wirtschaftliche X X X XING XING-Plattform Zahlungswirksame Zukunft zunehmende Zusammenhang

Bibliographic information