Ökonomische Systemzusammenhänge erklären: Entwicklung eines Kompetenzkonstruktes

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GRIN Verlag, Jun 3, 2010 - Business & Economics - 78 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 2,3, Universität Duisburg-Essen (Didaktik der Wirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, ob und inwieweit ökonomische Bildung ein Teil von Allgemeinbildung darstellt, ist durchweg Gegenstand von fachdidaktischen Publikationen gewesen. Dies kann zum heutigen Zeitpunkt eindeutig positiv beantwortet werden. Wenn das oberste Ziel von schulischer Bildung in der Befähigung des Individuums zur Mündigkeit liegt, muss sich diese auf alle Teilbereiche der Gesellschaft erstrecken. Dass die Ökonomie einen großen Anteil an modernen bzw. postmodernen Gesellschaften stellt, ist zweifelsohne nicht erst seit Karl Marx „Basis-Überbau-Modell“ bekannt. Diese Gesellschaftstheorie gilt zwar als widerlegt, dennoch sehen auch alle an ihre Stelle getretenen Ansichten und Modelle die Ökonomie als Grundlage für das Funktionieren von modernen Gesellschaften an. Wie aber soll nun Mündigkeit und die freie Entfaltung eines Individuums ermöglicht werden, wenn ein wichtiger Teil von Gesellschaft, also seiner Umwelt, in der er sich entfalten und mündig handeln soll, kategorisch ausgeblendet würde. Diese Arbeit geht von einer großen Relevanz der ökonomischen Bildung für eine ganzheitliche Allgemeinbildung aus1. Trotz des wachsenden gesellschaftlichen Konsenses über diese Tatsache, findet die ökonomische Bildung in der Fächerlandschaft des deutschen Schulsystems nicht in angemessener Form Berücksichtigung. Es gibt auf Länderebene viele verschiedene Formen der Förderung von ökonomischer Bildung im Schulsystem. Diese reichen von einer völligen Ausblendung ökonomischer Bildung, über ihre Zerteilung auf einzelne bestehende Fächer, bis zu einer Auflösung in einem Fächerverbund wie z. B. Wirtschaftslehre-Politik. In der deutschen Bildungslandschaft zeigt sich die ökonomische Bildung also als äußerst heterogen. Von einem einheitlichen Mindeststandard ökonomischer Bildung ist das deutsche Schulsystem weit entfernt.
 

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Abbildung allgemeine Bildungsziele Antezedens Arbeitsteilung Begriff Beispiel Bereich bezeichnet Beziehungen Bildungssystem Ç u̵ uu cPl}v}u DeGöB Denken in Systemzusammenhängen deutsche Bildungssystem deutschen dungsstandards Dynamik dynamischen Systemen Eigene Darstellung einfache Einfluss Entscheidungen Entwicklung Erklärung von ökonomischen Erstellung Fachdidaktiken Fähigkeit Folgenden Form ganzheitliche Gegenkopplung gesellschaftlichen Gymnasiale Oberstufe handeln Haushalte hierbei Individuen Individuum Instrumente Kaiser/Kaminski 1997 Kernkompetenzen Klieme Klieme-Expertise Klieme-Kommission Kognitionen Kompe Kompetenz Kompetenzbegriff Kompetenzfacetten Kompetenzkonstrukt Kompetenzmodelle komplexe Komplexität Konjunkturzyklus konkrete Kontext Kreislauf Märkten menhänge Methoden Mitkopplung Mündigkeit müssen nationale Bildungsstandards neoklassischen Wirtschaftstheorie Netzwerktechnik Niveaustufe nomischen öko ökonomisch urteilen Ökonomische Bildung ökonomische Systeme Ökonomische Systemzusammenhänge erklären ökonomischen Sys Pilz positiv Rahmen dieser Arbeit Relationen Remmele Rückkopplungen Rüdenauer 1991 schaft Schierenbeck Schulen schulischen Sekundarstufe Sicht soll Spieltheorie Standardisierung System Systemelemente u̵ uu vZ Umwelt Unternehmen Unterschied uu vZ vP verschiedene Weimann Weinert Wirkungen Wirt Wirtschaft Wirtschaftskreislauf Wirtschaftssubjekte Wirtschaftssysteme zielgerichteten Netzwerkes Zinseszins zumindest zunächst Zusammenhang Zµo µvP

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