Über die Kunst auf Rezipienten verändernd einzuwirken: Der Versuch einer Würdigung der aristotelischen Dramentheorie

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Design (Industrie, Grafik, Mode), Note: 1,0, ecosign/Akademie fur Gestaltung, Veranstaltung: Philosophiegeschichte, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was die Menschen bewusst und absichtlich tun, das tun sie, so Aristoteles, um einer Sache willen, die ihnen als gut erscheint. Was gut ist, wird erstrebt und so ist das Streben nach dem Guten oder den Gutern der eigentliche Antrieb fur das Tun der Menschen. (Rapp: Aristoteles, S. 18) Aristoteles unterscheidet mogliche Guter ihrer Art nach in aussere Guter, innere Guter des Korpers und innere Guter der Seele [...]. Zu den ausseren Gutern gehoren u. a. Reichtum, Freundschaften, [...] zu den inneren Gutern des Korpers gehoren Gesundheit, Schonheit, Starke, [...] und als innere Guter der Seele gelten die verschiedenen Tugenden. (Rapp: Aristoteles, S. 18) Stets das rechte Gut und jenes allein mittels guter Handlungen zu erlangen, fallt nicht immer leicht. Auch Aristoteles hatte dies bereits erkannt: Zum Beispiel gilt normalerweise der Reichtum als ein Gut, es gibt allerdings auch immer wieder Falle, in denen jemand durch seinen Reichtum zu Schaden kommt. (Rapp: Aristoteles, S. 16f) Wir wissen heute aber, dass jener Schaden seltener denjenigen mit besagtem Reichtum, als vielmehr all die anderen zu treffen pflegt. Sei dies aus Unwissenheit (um die moglichen Kollateralschaden), weil man zwar im einen [z. B. allgemeinen] Sinne [wusste], dass eine Handlung [...] gut sei, [sie es] in einem anderen [z. B. konkreten] Sinn jedoch nicht war. (Rapp: Aristoteles, S. 47) Oder immer ofter auch: weil man, trotz besseren Wissens um die geringe Gute der Sache, den Schaden billigend, ihn bewusst und absichtlich (mit-)herbeifuhrte. Diese Erfahrungen, die ja nur Beleg fur den Zustand der Welt und der Menschen sind, stellen uns in die Pflicht, noch sensibler uber unsere eigenen Handlungen zu reflektieren. Wir mussen uns bewusst sein, dass unsere Handlungen weitreich"
 

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