Über Sprachgeschichte und die Kabbala bei Horkheimer und Adorno

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AutorenVerlag Matern, 15.04.2013 - 200 Seiten

Bislang vernachlässigte man in der Forschung sowohl die Ansichten von Horkheimer und Adorno über Sprachgeschichte als auch Zusammenhänge mit jüdischen Theologien, die gemeinsam die Grundlage der Geschichtsphilosophien innerhalb der ‚Dialektik der Aufklärung‘ bilden; mit der vorliegenden Untersuchung werden die Versäumnisse nachgeholt.

Matern bietet eine ausführliche, aber sehr konzentrierte Diskussion im Kontext von ethnographischen, philologischen und theologischen Forschungen. Der große Aufwand ist erforderlich, um (a) mögliche Bezüge von Horkheimer und Adorno herausstellen zu können, (b) eine Basis für angemessene Interpretationen zu erhalten. Resultat der Forschung ist, dass beide Autoren unterscheidbare apokalyptisch messianische Theologien entwerfen, die nachweisbar im Kontext von messianischen Ausrichtungen innerhalb der jüdischen Kabbala stehen.

Die Arbeit ist erstmals 1995 im Druck erschienen, hrg. vom Sprachanalytischen Forum, einer philosophischen Arbeits- und Forschungsgruppe, die es in dieser offiziellen Form leider nicht mehr gibt. Im Jahr 2000 wurde die dritte Auflage erreicht. Mit dem eBook werden die Forschungsresultate wieder zur Verfügung gestellt. Der Text ist den inzwischen erfolgten Rechtschreibreformen angepasst worden.

 

 

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