Überblick über Regelungen zur Tätigkeit der Arbeitnehmer

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GRIN Verlag, 2010 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Recht, Fachhochschule Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Arbeitsvertrag kommt grundsatzlich nach denselben Regeln wie ein Kauf- oder Mietvertrag zustande: Beide Parteien mussen gem. 145 ff. BGB uber seinen Inhalt einig sein. 1 Das Arbeitsangebot kommt vom Arbeitgeber, dass der Bewerber ablehnen oder annehmen kann. Fur den Arbeitsvertrag ist keine Schriftform vorge- schrieben. 2 Nach vereinbartem Beginn des Arbeitsverhaltnisses ist der Ar- beitgeber verpflichtet, nach 2 NachwG, die Vertragsbedingungen schriftlich zu bestatigen. Der eigentliche Zweck des typischen Arbeitsverhaltnisses liegt in dem Aus- tausch der Arbeitsleitung gegen die Arbeitsvergutung (611 I BGB); die ge- ma 613 S.1 BGB personlich zu erfullende Arbeitspflicht und die Vergu- tungspflicht sind im Rahmen eines (Dauer-) Schuldverhaltnisses in Gestalt eines gegenseitigen Vertrages ( 320 ff. BGB) miteinander verknupft. 3 Die Hauptpflicht des Arbeitnehmers ist seine Arbeitsleistung. Hierbei ist je- doch zu beachten, dass der Arbeitnehmer nicht den Erfolg seiner Tatigkeit schuldet, sondern nur das Bemuhen. Bsp.: Die angestellte Klavierlehrerin einer Musikschule ist durch ihren Ar- beitsvertrag verpflichtet zu unterrichten. Sie schuldet eine Tatigkeit. Dass die Schuler das Klavier spielen danach tatsachlich beherrschen, ware dagegen ein konkreter Erfolg. 4 Der Arbeitnehmer erfullt seine Arbeitsleistung, wenn er die richtige geschul- dete Tatigkeit am richtigen Ort und zur richtigen Zeit erbringt. Somit ist der Arbeitnehmer im Arbeitsvertrag nach 611 BGB als Schuldner anzusehen. Des Weiteren ist die Arbeitspflicht hochstpersonlich nach 613 S.1 BGB.
 

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