§ 20 GWB - Wie wirtschaftlich unterlegene Unternehmen geschützt werden - Stand 2001

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GRIN Verlag, 2007 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Recht, Note: gut, Hochschule Bremen (FB Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: 20 GWB - Wie wirtschaftlich unterlegene Unternehmen geschutzt werden " beschaftigt sich mit dem Diskriminierungsverbot und dem Verbot der unbilligen Behinderung sowie den verschiedenen Formen der Abhangigkeit eines Unternehmen von einem anderen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Absatzen (1) und (2) des 20. Zuvor aber wird ein kurzer Blick auf die Entstehungsgeschichte des GWB geworfen und darauf, wie sich das GWB strukturieren lasst. Ziel ist es, dem Leser einen ersten Eindruck uber das GWB im allgemeinen und uber den 20 im Besonderen zu vermitteln. Er bekommt eine Eindruck daruber, wie die Gerichte und die Kartellbehorde mit Verstossen gegen das GWB umgeht. Dabei wird kein Anspruch auf eine Vollstandige Abdeckung des Themas gelegt. Es geht vielmehr um eine konzentrierte Zusammenfassung des Wesentliche
 

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Contents

DIE STRUKTUR DES GWB DAS DREISÄULENKONZEPT
3
FOLGEN EINES RECHTSBRUCHS
18
KRITISCHE BETRACHTUNG
23
LITERATURVERZEICHNIS
27
Copyright

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Common terms and phrases

20 GWB neu Anspruch Arzneimittel aufgrund ausreichende und zumutbare Behinderung im horizontalen Behinderung im vertikalen Beigeladene Bekl Belieferung Berufungsgericht bestimmten betreffenden betroffene Unternehmen BkartA Bundeskartellamt Diskriminierung Diskriminierungsverbot E.-Pharm Emmerich erst europäischen Rechts Fall Rossignol Firma Fusionskontrolle gegenüber gleichartigen Unternehmen Geschäftsbeziehungen gleichartigen Nachfragern gleichartigen Unternehmen üblicherweise GWB 20 GWB Handbuch des Kartellrechts Händler Hausarbeit horizontalen Verhältnis Importarzneimittel Kammergericht Kartelle Kartellgesetznovelle Kartellrecht des europäischen Klägerin kleines oder mittleres Kommentar zum Kartellrecht Konfrontationsstrategie Kundendienst Lieferanten mangelbedingte Abhängigkeit Markenartikel Markt Marktmacht Marktverhaltenskontrolle nachfragebedingte Abhängigkeit Nachfragern nicht gewährt neuen Händlervertrag Normadressaten Oligopole Pharmagroßhändler Preisbindende Unternehmen Rechtsbeschwerden Rechtsstreit Relativ marktstarke Unternehmen sachlich gerechtfertigten Grund Schadensersatzes Seiten der Kartellbehörde Sondervergünstigungen sortimentsbedingte Abhängigkeit ternehmen unbillige Behinderung Ungleichbehandlung Unterlassungsanspruch unterlegene Unternehmen geschützt Unternehmen auszuweichen Unternehmen siehe Unternehmen üblicherweise zugänglich unternehmensbedingten Abhängigkeit Vereinigungen von Unternehmen Verhalten verpflichtet Verstoß vertikalen Verhältnis Vertrag Vertragshändler vielmehr Wallenberg Wettbewerb Wettbewerbsrecht Wiedemann wirtschaftlich unterlegene Unternehmen Wort Blitz WuW/E BGH ziviler Ebene

Popular passages

Page 4 - Absatz l gilt auch für Unternehmen und Vereinigungen von Unternehmen, soweit von ihnen kleine oder mittlere Unternehmen als Anbieter oder Nachfrager einer bestimmten Art von Waren oder gewerblichen Leistungen in der Weise abhängig sind, daß ausreichende und zumutbare Möglichkeiten, auf andere Unternehmen auszuweichen, nicht bestehen.
Page 4 - Nr. 3 binden, dürfen ein anderes Unternehmen in einem Geschäftsverkehr, der gleichartigen Unternehmen üblicherweise zugänglich ist, weder unmittelbar noch mittelbar unbillig behindern oder gegenüber gleichartigen Unternehmen ohne sachlich gerechtfertigten Grund unmittelbar oder mittelbar unterschiedlich behandeln.
Page 4 - Satzes l ist, wenn dieser Nachfrager bei ihm zusätzlich zu den verkehrsüblichen Preisnachlässen oder sonstigen Leistungsentgelten regelmäßig besondere Vergünstigungen erlangt, die gleichartigen Nachfragern nicht gewährt werden.
Page 6 - Wettbewerbsfreiheit - die Handlungsfreiheit des betroffenen Unternehmens unangemessen eingeschränkt und dadurch eigene Interessen in rechtlich zu mißbilligender Weise auf Kosten des betroffenen Unternehmens verwirklicht werden sollen.
Page 7 - Interessen unter Berücksichtigung der auf die Freiheit des Wettbewerbs gerichteten Zielsetzung des Gesetzes an (vgl.
Page 14 - Ob für ein Handelsunternehmen eine sortimentsbedingte Abhängigkeit besteht, bestimmt sich in erster Linie nach Stellung und Ansehen der Ware des Lieferanten auf dem Markt. Die betreffende Ware kann so bedeutend sein, daß das Fehlen dieser Ware im Angebot des Handelsunternehmens zu einem Ansehensverlust und einer gewichtigen Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens führt.
Page 19 - Häufig wird es jedoch dem betreffenden Unternehmen nur möglich sein, das beanstandete Verhalten durch eine bestimmte Handlungsweise, etwa die Aufnahme der Belieferung eines einzelnen gesperrten Abnehmers, aufzugeben. In derartigen Fällen kann die KartB — ausdrücklich oder konkludent - eine Gebotsverfügung erlassen ,..."47 So hat zB das BkartA im Fall „Importarzneimittel-Boykott" folgendermaßen argumentiert und beschlossen: „... /. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der ... G.
Page 17 - Abhängigkeit spricht man, wenn ein kleines oder mittleres Unternehmen auf die Abnahme seiner Waren durch einen Nachfrager angewiesen...
Page 15 - Produktknappheit nicht mehr zu noch konkurrenzfähigen Bedingungen auf andere Anbieter ausweichen können. Diese Form der Abhängigkeit bezieht sich nicht auf einen bestimmten Artikel, sondern auf eine ganze...
Page 7 - Nichtbelieferung kann allerdings auch aus Gründen, die in der Person oder dem Verhalten des die Belieferung begehrenden Unternehmens liegen, gerechtfertigt sein...

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