35 Jahre kontinuierliche Fernsehforschung in der BRD: Methoden - Befunde - Trends

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GRIN Verlag, Mar 14, 2005 - Performing Arts - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Universität Paderborn, Veranstaltung: Mediennutzungsforschung: Theorien - Methoden - Befunde, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Vielzahl von Personen und Institutionen ist an einer kontinuierlichen Erforschung des Mediums Fernsehen interessiert, sei es auf der Basis von Publikumsstrukturen, Reichweiten- untersuchungen, Wirkungsweisen oder auch inhaltlichen Aspekten, so daß bereits seit der Aufnahme des Fernsehversuchsbetriebes im Jahre 1935 Ansätze zur Fernsehforschung vor- handen sind. Eine kontinuierliche quantitative Zuschauerforschung begann jedoch erst mit Sendebeginn des ZDF. Die ARD verlor erstmals ihre Monopolstellung und war auf Grund des Konkur- renzsenders dazu angehalten, das eigene Programm attraktiver zu gestalten, um nicht zu große Zuschauereinbußen hinnehmen zu müssen. Hiermit war ein Grundstein unserer heutigen Fernsehforschung gelegt, die hinsichtlich des rasanten technischen Fortschritts des Fernsehens einem ständigen Entwicklungsprozeß unter- worfen ist und gerade seit der Einführung des dualen Rundfunksystems Anfang der 1980er Jahre einen immer höheren Stellenwert einnimmt, zumal die privat-kommerziellen Sender allein von Werbegeldern abhängig sind, die sich aus den Publikumsreichweiten und Marktanteilen errechnen. Aufgabe dieser Arbeit soll es sein, die historische Entwicklung der Zuschauerforschung von ihren Anfängen bis heute in Abhängigkeit der technischen Weiterentwicklungen des Medi- ums aufzuzeigen. Dabei sollen sowohl die einzelnen quantitativen und qualitativen Methoden der entsprechenden Phasen in ihrer Anlage bzw. Funktionsweise skizziert werden als auch Daten zu den jeweiligen Kosten mit einfließen, so daß die enorme Expansion dieses Forschungszweiges nachzuvollziehen ist. Ein weiterer Teil dieser Arbeit nimmt sich der Befunde dieser Forschung an. Nicht nur neueste Ergebnisse der GfK-Forschung sollen Einzug halten, sondern auch Befunde der älteren Infratam-Berichterstattung bzw. der teleskopie- Zuschauerforschung, durch deren Vergleich Entwicklunglinien aufgezeigt werden können, die im zweiten Teil dieser Arbeit in sieben Grundthesen zum heutigen Stand des Fernsehens münden. Zahlreiche Abhandlungen zu dem Thema „Zukunft des Fernsehens“ weisen auf komplette Individualisierung des Fernsehkonsums, Digitalisierung, Interaktivität u.s.w. Hin. Inwieweit sich diese Prognosen erfüllen werden oder aber schon realisiert worden sind, bleibe dahingestellt. Dieses Thema bedarf einer eigenständigen Abhandlung, die den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde und somit nur am Rande skizziert werden kann. [...]
 

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