4C/ID Modell in einer Schüleraustauschorganisation: Bildungswissenschaftler im Bereich der interkulturellen Arbeit

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GRIN Verlag, Oct 17, 2012 - Education - 17 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Mediendidaktik), Veranstaltung: Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Bereich der interkulturellen Arbeit/ Arbeit mit Migranten ist sehr vielfältig. In dieser Arbeit wird ein Lehrplanentwurf für einen Bildungswissenschaftler kon-struiert, der eine gemeinnützige Schüleraustauschorganisation leiten soll. Das Jahr als Gast in einem anderen Land soll die interkulturelle Kompetenz der Schüler fördern. „Interkulturelle Kompetenz gilt vielen als die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts.“ (Straub 2009, S.309). Der Begriff „Interkulturelle Kompetenz“ (S.303) soll in dieser Arbeit nach Straub (2009) „als abgestimmtes Handlungspo-tential“ (S.303) in Bezug auf kulturelle Unterschiede verstanden werden. Für die so wichtige Auswahl und Vorbereitung der Teilnehmer für das Gelingen eines Schüleraustausches (nach Gundlach und Schill S.57f) sollten damit betraute Bil-dungswissenschaftler gut ausgebildet sein, um die vielfältigen Aufgaben kompe-tent wahrnehmen zu können. Der Lehrplanentwurf hierfür im 2. Kapitel dieser Arbeit findet unter Anwendung des Vier – Komponenten- Instruktionsdesign-Modells (engl. Four – component instructional design model (im weiteren Text 4C/ID genannt)) statt, das von dem Psychologen J. van Merriënboer 1997 vorge-stellt wurde und auch aktuell weiterentwickelt wird. Dieses Modell versucht nach (Bastiaens T., Deimann M., Schrader C. und Orth C. 2012 S. 90) in der Lernum-gebung einen realen Alltag widerzuspiegeln, indem es authentische Lernaufgaben integriert und dadurch die Entwicklung komplexer kognitiver Fähigkeiten ermög-licht. Damit wird dem Bildungswissenschaftler eine gezielte Vorbereitung für die Lösung seiner Probleme mit unterschiedlichen Schülern, die in Länder mit unter-schiedlichen Kulturen reisen dargeboten. Zusätzlich trainiert das 4C/ID Modell aber auch die Automatisierung wiederkehrender Fähigkeiten, die im Arbeitsalltag täglich auftreten, um Routineaufgaben ohne Nachdenken sicher zu beherrschen und bei nicht wiederkehrenden „Einzelproblemen“ eine hohe Problemlösungs-kompetenz zu erreichen. Im 3. Kapitel werden theoretische Überlegungen zur Ein-ordung des 4C/ID-Modells dargelegt und Beispiele für didaktische Szenarien und die Verwendung geeigneter Medien zur Anwendung des Lehrplanentwurfs vorge-stellt.
 

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