A First Book in German for Young Pupils

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Henry Holt and Company, 1874 - German language - 96 pages
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Page 105 - Morgenlied Noch ahnt man kaum der Sonne Licht, Noch sind die Morgenglocken nicht Im finstern Tal erklungen. Wie still des Waldes weiter Raum! Die Vöglein zwitschern nur im Traum, Kein Sang hat sich erschwungen. Ich hab mich längst ins Feld gemacht Und habe schon dies Lied erdacht Und hab es laut gesungen.
Page 100 - Einmal schrie er auf der Wiese: „Ho, hopp!" Sogleich rief's im nahen Wäldchen auch: „Ho, hopp!" Er rief hierauf verwundert: „Wer bist du!" Die Stimme rief auch: „Wer bist du?" Er schrie: „Du bist ein dummer Junge!" und — „dummer Junge!" hallte es aus dem Walde zurück. Georg ward ärgerlich und rief immer ärgere Schimpfnamen in den Wald hinein. Alle hallten getreulich wieder zurück. Er suchte hierauf den vermeinten Knaben im ganzen Wäldchen, um sich an ihm zu rächen, konnte aber...
Page 88 - Das wäre mir schön!" rief die andere. „Geh du zurück und laß mich hinüber. Ich war zuerst auf der Brücke.
Page 88 - Die beiden Ziegen. — Zwei Ziegen begegneten sich auf einem schmalen Stege, der über einen tiefen Strom führte ; die eine wollte herüber, die andere hinüber. "Geh mir aus dem Wege ! " sagte die eine. " Das wäre mir schön," rief die andre ; "ich war zuerst auf der Brücke : geh* du zurück
Page 106 - Fluth.' -^„Halt", rief ihm die Mutter, mit warnendem Mund, „O bleibe zurücke, sonst'geh'stduzu Grund !"' Das Knäblein verachtet ihr Warnen und Fleh'n ; „Ei," ruft er, „es wird mir so leicht Nichts gescheh'n." Schon pflückt er die Blume — da sinkt er hinab. Und findet im Wasser ein schauerlich ' Grab. Die Mutter erhebet ein Iammergeschrei," Es laufen die Kinder des Dorfes herbei; „O," ruft sie, „o, ehret der Eltern Gebot; Nicht folgen bringt Kindem Verderben und Tod.
Page 106 - Wasserrose. Es spielte ein Knäblein im blumigen Klee, Am grünenden Walde, am bläulichen See, Und sieh, in den Binsen des Ufers da lacht Die schönste Seerose in goldener Pracht. Mein Knäblein» das watet mit freuelndem Muth, Die Blume zu pflücken, hinein in die Flut. „Halt!" rief ihm die Mutter mit warnendem Mund, „O bleibe zurücke, sonst gehst du zu Grund!
Page 91 - Keine Zeit? Frau Grille, was hast du denn im Sommer zu tun gehabt?" — „Ich habe gesungen und musiziert", erwiderte die Grille. — „Nun gut", ließ jetzt die Ameise sich vernehmen, „da du im Sommer musiziert hast, so magst du im Winter tanzen." Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
Page 101 - ... Junge!" hallte es aus dem Walde zurück. Georg ward ärgerlich und rief immer ärgere Schimpfnamen in den Wald hinein. Alle hallten getreulich wieder zurück. Er suchte hierauf den vermeinten Knaben im ganzen Wäldchen, um sich an ihm zu rächen, konnte aber niemanden finden. Hierauf lief er nach Hause und klagte es der Mutter, wie ein böser Bube sich im Walde versteckt und ihn gefchimpft habe. Die Mutter sprach: „Diesmal hast du dich selbst angeklagt. Du hast nichts vernommen als den Widerhall...
Page 105 - Die Unschuld bringt Freude und fröhlichen Sinn, sie 'führet auf ' * Blumen durch's Leben uns hin; sie zie-ret uns schö-ner als ?=*-- Perlen und Gold, und machet gleich Engeln uns lieblich und hold 69 V.
Page 99 - Es wird Abend, die Sonne sinkt an den Rand des Himmels, die Wolken in ihrer Nähe färben sich rot. Die Hitze hat aufgehört, es weht ein kühles Lüftchen, über dem Wasser erhebt sich Nebel, das Gras wird von dem Taue befeuchtet.

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