Abgrenzung regionaler Wohnungsmärkte

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GRIN Verlag, Dec 1, 2006 - Science - 143 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Technische Universität Dresden (Institut für ökologische Raumentwicklung), 99 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Regionsabgrenzung und Regionstypisierung als taxonomisches Problem sind klassische geographische Forschungsfelder und wurden besonders intensiv in den 1960er und 1970er Jahren bearbeitet. Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen aber, dass die bisherigen Ansätze nicht geeignet sind, um die tatsächlichen funktionalen Verflechtungen darzustellen. Wachsende Mobilität, Globalisierungstendenzen und veränderte Interaktionsmuster führen zu einer Diskussion über bestehende Raumgliederungen. Dennoch wurde das Thema der Regionsabgrenzung in der aktuellen Forschung stark vernachlässigt und nur wenige Arbeiten haben sich in der Neuzeit mit dieser Problematik beschäftigt. Ursache dafür ist die zunehmend heterogene Siedlungsstruktur und die Verwischung klarer Raumgrenzen durch die Auflösung des Stadt-Land-Gegensatzes, die eine Raumgliederung erschweren. Gerade auf den großstädtischen Wohnungsmärkten erfährt die Regionalisierung jedoch eine wachsende Bedeutung, da immer differenziertere Prozesse aufgrund des demographischen Wandels stattfinden und eine zunehmende Unübersichtlichkeit und Unsicherheit über die Situation der Wohnungsmärkte herrscht. Schrumpfende und wachsende Regionen grenzen direkt aneinander und eine genauere Betrachtung der Wohnungsmarktlage auf der Ebene der Stadtregionen ist notwendig geworden. Gerade auf dieser Ebene spielen sich die relevanten Wohnungsmarktprozesse ab, denn wohnungssuchende Haushalte orientieren sich nicht an Gemeindegrenzen, sondern agieren regional. Für diesen Betrachtungsmaßstab existieren bisher nur wenige Ansätze zur Abgrenzung zweckmäßiger Räume, die sich ausschließlich auf eine Beispielregion beschränken und aufgrund ihrer Methodik nicht universell auf verschiedene Gebiete angewendet werden können. Auf der anderen Seite sind bestehende bundesweit einheitliche Modelle zur Bestimmung von Stadt-Umland-Bereichen nicht geeignet, um regionale Wohnungsmärkte zu definieren. Nur eine funktional abgegrenzte Wohnungsmarktregion, deren Verlauf sich an den tatsächlichen Aktionsräumen und Verflechtungsstrukturen auf stadtregionaler Ebene orientiert, bildet die Grundlage für eine Akzeptanz der kommunalen Entscheidungsträger zu einer stärkeren Dezentralisierung der Verantwortlichkeiten.
 

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Abbildung Agglomerationsräume aktuellen Altenquotient Analyse anhand Anteil Arbeitsmarkt Arbeitsplatzausstattung aufgrund Auspendler Auspendleranteil Ziel Kernstadt Auspendlergemeinden Bannewitz Beispiel Beschäftigungsintensität Bestimmung Bevölkerung Bevölkerungsdichte Bevölkerungsentwicklung BIK-Region bivariaten Boustedt Brosius Bundesagentur für Arbeit Bundesautobahn Cluster Clusteranalyse Clustervariante Clusterverfahren Datengrundlage deutlich Diskriminanzanalyse Diskriminanzfunktion Dresden UG Stuttgart eigene Berechnung Anlage Einpendlergemeinden Einwohner empirischen Ergänzungsgebiet Ergebnisse ermittelten Faktoren Faktorenanalyse funktionalen Gemeindefläche gemeindefreies Gebiet Größe Gruppen Hauptkomponentenanalyse Hrsg Indikatoren Jahr jeweiligen Karte Kerngebiet Klassifizierung Kooperationsraumes Korrelation Korrelationskoeffizienten Landkreis lediglich Merkmale Methode Modell nungsmarkt Objekte Ottendorf-Okrilla Pendlerbereich Pendlersaldo periphere Gemeinde PKW-Reisezeit Planungsregion polyzentralen Raum räumliche Raumordnung Region regionalen Wohnungsmärkten Regionsabgrenzungen Reisezeit Schwellenwerte Siedlungs Siedlungsdichte Siedlungsstruktur siehe Anlage siehe Kapitel Stadt Stadt-Umland städtischen Stadtregionen stark Statistische Landesämter Struktur Stuttgart UG München suburbanen Suburbanisierung Tabelle UG Dresden UG UG Stuttgart UG Umland Umlandgemeinden unterschiedliche Untersuchungen Untersuchungsgebiet Dresden Untersuchungsgebiet München Untersuchungsgemeinden Variablen Variante Verfahren Verflechtung verwendet Wanderungssaldo Wanderungsvolumen weiteren wesentlich westdeutschen WMR-Gemeinde Wohnungs Wohnungsmarktregion Wohnungsmarktzentrum z-Transformation Zuordnung Zuzugsanteil

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